Krankenhäuser und Kliniken

Wir sind der Meinung, dass überall dort, wo sich Menschen aufhalten, um sich von einer Erkrankung oder einer Operation zu erholen, gesundheitsschädigende Einflüsse vermieden werden müssen. Deshalb fordern wir, dass Krankenhäuser und Kliniken grundsätzlich rauchfrei sind,  und zwar innen wie außen.

Leider gibt es noch immer viele Krankenhäuser, die über sog. "Raucherzimmer" verfügen. Diese Raucherzimmer befinden sich zum Teil direkt auf den jeweiligen Stationen und in direkter Nähe zu Krankenzimmern. Die Folge davon ist, dass Rauch über geöffnete Fenster und über den Flur in die Krankenzimmer eindringt und dadurch Patienten belästigt und schädigt.

Viel weiter verbreitet ist die Praxis, dass auf dem Gelände von Krankenhäusern und Kliniken geraucht werden darf. Patienten, die sich zum Beispiel infolge schwerer Atemwegserkrankungen in einem Krankenhaus oder einer Klinik aufhalten müssen, werden auf diese Weise beeinträchtigt, der

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Bundestag in der Gewalt von Tabakterroristen?

Berlin - Scharf geht Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher mit dem Deutschen Bundestag, insbesondere aber mit der Bundesregierung ins Gericht. Anlass dafür ist die Tatsache, dass ein Ausschuss des Ältestenrates ein Rauchverbot in den Gebäuden des Deutschen Bundestags abgelehnt hat.

Für Pro Rauchfrei ist klar, wo die Schuldigen zu suchen sind: „Die Fraktionen von SPD und CDU werden von Tabakterroristen bedroht und eingeschüchtert, sodass nicht mal die Parlamentarier ein Rauchverbot in ihren eigenen Reihen durchsetzen können. So verspielen sie alle Autorität, in Gaststätten,

Gaststättenverbände keine verlässlichen Partner

München - Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei e.V. – Lobby der Nichtraucher ist enttäuscht über das Einknicken des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) vor den Angriffen der Wiesenwirte und des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA).

Forderte der Vorsitzende des BHG, Siegfried Gallus, noch kurz vor Weihnachten ein generelles Rauchverbot in der gesamten Gastronomie, will er sich nun missverstanden wissen. Ein generelles Rauchverbot komme für ihn nur in Frage, wenn es keine einheitliche gesetzliche Regelung gibt. Dabei waren seine Argumente gerade aus ökonomischer Sicht durchaus stichhaltig.

Pro Rauchfrei begrüßt Beschluss des BHG zum Nichtraucherschutz

München - Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher begrüßt den Beschluss des Bay. Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) für ein umfassendes Rauchverbot in öffentlichen Räumen und in der Gastronomie. Pro Rauchfrei sieht dadurch seine Linie bestätigt, in der Öffentlichkeit massiv für den Nichtraucherschutz zu werben. Ein umfassender Schutz vor Passivrauch ist auch in Deutschland möglich und notwendig.

Angestellte in Schankwirtschaften nur Menschen zweiter Klasse?

Berlin - Pro Rauchfrei e. V. - Lobby der Nichtraucher sieht im Ergebnis der Arbeitsgruppe einen faulen Kompromiss. Durch die beschlossenen Maßnahmen werden tausende Angestellte in Schankwirtschaften, Bars, Kneipen und Bierzelten zu Menschen zweiter Klasse abgestempelt, die keinen Anspruch auf gesunde Arbeitsbedingungen haben. Die angekündigten Ausnahmen verdeutlichen, dass der Einfluss der Tabaklobby auf die Union das Ergebnis negativ beeinflusst hat.

Kleinster gemeinsamer Nenner - nicht ausreichend für Schutz vor Passivrauch

Nach Ansicht des Vereins Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher erfüllen die Vorschläge der Arbeitsgruppe für ein Nichtrauchergesetz noch lange nicht die Forderungen für einen effektiven Passivrauchschutz. Hierzu gehört, dass alle Gastronomiebetriebe mit Personal, also auch Bars, Kneipen und Diskotheken, rauchfrei sind. „Der Schutz vor Rauch am Arbeitsplatz muss für alle gleich sein, egal in welcher Lokalität Personen arbeiten“, sagt Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.

Die Tabakdiktatur lebt

Pressemeldung

Berlin - In den letzten Wochen und Monaten wurden in der Öffentlichkeit in Deutschland die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens intensiv diskutiert. Es zeichnete sich eine Entwicklung ab, den Nichtraucherschutz endlich in einer Weise zu verankern, wie es in den meisten großen Ländern Europas längst üblich ist. Nun will die Tabaklobby zurückschlagen und versucht, durch Hinterzimmerkungeleien mit führenden Fraktionsfunktionären der Großen Koalition den wachsenden öffentlichen Konsens in dieser Frage auszuhebeln. Die Fraktionen von SPD und CDU/CSU sind drauf und dran, ein Positionspapier des Verbandes der Deutschen Cigarettenindustrie (VdC) eins zu eins zu übernehmen.

CDU und SPD kapitulieren vor Tabaklobby

Pressemeldung

Berlin - Scharf ins Gericht geht Pro Rauchfrei e. V. - Lobby der Nichtraucher mit der Absicht der Bundestagsfraktionen von CDU und SPD, auf ein generelles Rauchverbot in Gaststätten zu verzichten. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Siegfried Ermer, bezeichnete das Vorgehen der Regierung als Kapitulation vor den menschenverachtenden Machenschaften der Tabakindustrie und bezichtigt die Entscheidungsträger als feige und unfähig, die Gesundheit aller Angestellten in der Gastronomie und deren Gäste zu schützen.

Rauchfrei per Gesetz? - Der Streit um den Qualm in Kneipen und Restaurants

"Nordwestradio unterwegs" lädt ein:

Donnerstag, dem 7. September 2006 von 13.05 – 14.00 Uhr - Live aus dem Bistro Alex am Domshof, Domshof 16, Bremen

Für Raucher brechen in Deutschland harte Zeiten an. Immer mehr Politiker von links bis rechts machen Front gegen sie, planen umfassende Qualmverbote. Verbraucherminister Horst Seehofer will das Rauchen nun auch in Restaurants verbieten.

In Bremen darf seit gut einem Monat in Krankenhäusern, Schulen und Kindertagesstätten nicht mehr geraucht werden. Es wird auch über ein Rauchverbot in Kneipen und Restaurants diskutiert.

Kaster und Koschyk lehnen sich weit aus dem Fenster

Pressemeldung

Ein generelles Rauchverbot ist keine Willkürhandlung, sondern hat Hand und Fuß!

Berlin - Bernhard Kaster, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion CDU/CSU und Helmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, erklärten anlässlich der bevorstehenden parlamentarischen Beratung, dass die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie endlich wieder vernünftige Züge annehmen solle. Sie behaupteten zudem, Vernunft und Verhältnismäßigkeit seien der Debatte abhanden gekommen. Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher - verurteilt diese Haltung und hält es für einen Skandal, dass Politiker in solchen Positionen sich dermaßen unqualifiziert äußern.

Pro Rauchfrei fordert des Weiteren eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Nichtraucherschutz. Denn kaum eine andere "Genuss"-Droge fordert so viele Opfer

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Seehofer - Ein Mann für jede Nummer

Vollmundig verkündete Seehofer nach dem Scheitern seiner Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen ein Tabakwerbeverbot, er sei für ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen wie etwa Krankenhäusern, Flughäfen, Bahnhöfen und Restaurants (Rheinische Post und ntv, 18.6.2006).
Das war der Salto vorwärts, der alle in Staunen versetzte, die seine Hinhalte- und Verweigerungstaktik beim Nichtraucherschutz in den letzten Jahren verfolgt haben. 

Werden die Pferde gewechselt?

Seehofer wird vom Saulus zum Paulus und macht das Konvertieren salonfähig. Dann will plötzlich auch Kanzlerin Merkel, die sich nur wenige Wochen vorher noch für eine freiwillige Lösung eingesetzt hat, die Nichtraucher besser schützen.

Was ist Nichtraucherschutz?

So begrüßenswert es ist, dass das Thema Nichtraucherschutz nun auch endlich die Toppolitiker in den Mund nehmen und die Diskussion sich auf breiter Basis verselbständigt, so wichtig ist es nun, den Begriff Nichtraucherschutz zu definieren. Schließlich kann man schon bei Kanzlerin Merkel zwischen den Zeilen Einschränkungen lesen und auch bei Seehofer ist noch nicht klar, wie weit er den Nichtraucherschutz ausdehnen möchte.

Horst Seehofer - Vom Saulus zum Paulus?

Horst Seehofer weiß sich in Szene zu setzen: Der Bundesverbraucherschutzminister entdeckt für sich den Nichtraucherschutz.

In "Bild am Sonntag" wird der Minister zitiert, er wünsche sich gesündere Luft zum Atmen und er wolle ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen. "Nur in Deutschland hinken wir weit hinterher."

Pro Rauchfrei produziert Nichtraucher-Magazin

München - Bereits seit einigen Monaten arbeitet Pro Rauchfrei an der Entwicklung eines Nichtraucher-Magazins. Das voraussichtlich vierteljährlich erscheinende Magazin wird in einer hochwertigen, modernen Aufmachung verlegt. Es ergänzt die Webseite, weil es noch ausführlicher auf aktuelle Entwicklungen im Bereich des Nichtraucherschutzes eingehen und zur Meinungsbildung in der Öffentlichkeit beitragen wird.

Als Erscheinungstermin für die Erstausgabe, die sich schwerpunktmäßig auf das Thema "Rauchfreie Gastronomie" konzentriert, wurde Ende Mai ins Auge gefasst. Zielgruppe des Magazins sind alle am Nichtraucherschutz Interessierten, die Politik und die Medien. Inserenten bietet das Magazin einen attraktiven Rahmen, um bundesweit nichtrauchende Menschen zielgerichtet über Angebote zu informieren. Das Magazin ist grundsätzlich

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Die wahre Gesinnung des Herrn Seehofer

Die wahre Gesinnung des Herrn Seehofer

Am 12. April 2006 war in vielen Zeitungen sinngemäß das zu lesen, was die WAZ sehr gut dargelegt hat:

Doch Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) zeigt sich uneinsichtig. Zwar betont Ministeriumssprecherin Ulrike Hinrichs, der Nichtraucherschutz sei ein "besonderes Anliegen" ihres Chefs, doch gleichzeitig verweist sie auf eine Klage, die noch Rot-Grün beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht hat. Es gehe um eine "verfahrenstechnische Frage", so Hinrichs. "Wir wollen nicht, dass die EU uns vorschreibt, welche Werbung wir drucken und senden dürfen." Das Urteil dazu warte man ab.

EU-Kommission erwägt Klage gegen Deutschland vor europäischem Gerichtshof

Pressemeldung

Berlin/München, 12.4.2006 - „Wir müssen mittlerweile davon ausgehen, dass wir in einer Tabakdiktatur leben“. Mit diesen drastischen Worten wird die derzeitige Situation in Deutschland durch den Vorsitzenden der bundesweit aktiven Nichtraucherlobby Pro Rauchfrei e.V., Siegfried Ermer beschrieben. Pro Rauchfrei unterstellt Vorsatz, wenn durch die deutsche Regierung wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Tabakepidemie hinausgezögert oder verhindert werden. Hilfe seitens der Deutschen Regierung erwartet der Verein nicht mehr. Deshalb unterstützt er voll und ganz die Absicht von EU-Gesundheitskommissar Kyprianou, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, weil es das Tabakwerbeverbot nicht in nationales Gesetz umsetzen will und als einziges europäisches Land dagegen klagt.

„Ohne die Unterstützung der EU schaffen wir es nicht, die Tabakdiktatur in Deutschland zu stürzen“, sagte Ermer

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Pro Rauchfrei attackiert Zigarettenautomaten

Mit einer Silvester-Aktion der besonderen Art geht Pro Rauchfrei e.V. ins Neue Jahr: Über Nacht haben Hunderte besorgter Bürger und Mitglieder des Vereins der Tabakindustrie bundesweit eine geklebt: An Tausenden von Zigarettenautomaten wurde der Riesenaufkleber

"JEDER ZIGARETTEN-AUTOMAT EIN STILLER KILLER"

angebracht. Der Publizist und Satiriker Klaus Klages hat die Kampagne konzipiert und zusammen mit der Dieter -Mennekes-Umweltstiftung produziert.

Mit dieser Protestaktion will Pro Rauchfrei die skandalösen Zustände bei der Tabakprävention von Kindern und Jugendlichen in Deutschland anprangern. Nirgendwo in der Welt gibt es so viele "Selbstbedienungs-Töter" wie in Deutschland: 720.000

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Beschreibung der Aktion "Jeder Zigaretten-Automat ein stiller Killer!"

Inhalt der Aktion

Hunderte besorgter Bürger und Mitglieder des Vereins Pro Rauchfrei haben bundesweit gegen freistehende Zigarettenautomaten demonstriert. Zu diesem Zweck wurden Riesenaufkleber mit der Aufschrift "Jeder Zigaretten-Automat ein stiller Killer!" auf tausende Zigarettenautomaten im gesamten Bundesgebiet aufgebracht. U.a. sind die Aufkleber in Berlin, Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet (darunter Frankfurt, Mainz u.a.), München und Erlangen zu finden.

Ziel der Aktion

Die Bevölkerung soll auf die Probleme unkontrollierbarer und freistehender Zigarettenautomaten aufmerksam gemacht werden, an denen sich Kinder und Jugendliche jeder Altersgruppe bequem, problemlos und anonym zu jeder Tages- und Nachtzeit bedienen können. Entgegen den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, welches die Abgabe von Tabak an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verbietet.

Die hohe Verfügbarkeit von Zigaretten in Deutschland, die die Verfügbarkeit

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Berechnung der jährlichen Tabakopfer

Wir weisen im Rahmen unseres Internetangebotes eine informationsbox mit den Zahlen der täglichen und jährlichen Tabakopfer aus. Sowohl rauchbedingte als auch passivrauchbedingte Opfer werden ausgewiesen.

Zahlenbasis

Rauchbedingte Todesfälle

Bezüglich der rauchbedingten Todesfälle gibt es für Deutschland widersprüchliche Angaben. Das Jahrbuch Sucht 2005 weist für Deutschland Zahlen zwischen 111.000 und 117.000 Todesfälle pro Jahr aus. Grund für die Schwankung sind leicht unterschiedliche Berechnungsgrundlagen.

Andere Quellen gehen von 120.000 bis 130.000 rauchbedingten Todesfällen pro Jahr aus. Pro Rauchfrei gibt die Zahl der rauchbedingten Todesfälle mit 120.000 an und verwendet so die Mitte zwischen den verschiedenen Angaben.

Passivrauchopfer

Die Zahl der jährlichen Passivrauchopfer wurde aus einer Studie des DKFZ übernommen. Dort wird die Zahl der jährlichen Passivrauchopfer mit 3.300 beziffert. Erfasst

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