Militante Nichtalkoholiker, Nichtkokser und Nichtfixer

Die Diskussion über und um die Rauchverbote ist geprägt von der Annahme, dass man Rauchern Refugien, Bereiche, Ausnahmen und mehr zubilligen muss und danach die Rechtsprechung und die Gesetze auszurichten hat.

Ich bin der Meinung: Unsinn!

militaryEs ist weder Pflicht noch Aufgabe des Staates, Drogenmissbrauch oder Drogenkonsum zu fördern, zu dulden oder zu schützen. Dabei ist es unerheblich, um welche Art von Droge es sich handelt: Tabak, Alkohol, Cannabis, Heroin, Kokain etc. Mit der Bereitstellung und Förderung von Entwöhnungs- und Therapieangeboten, ergänzt durch Prävention und Aufklärung, haben Staat und Gesellschaft ihre Fürsorgepflicht mehr als erfüllt.

Rauchen ist keine schutzwürdige Handlung. Im Gegenteil, handelt es sich doch um das sicht- und riechbare

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Das Kasperletheater um den Nichtraucherschutz

»Der Berg kreißte und gebar eine Maus«

Versuch und Scheitern eines umfassenden und einheitlichen Nichtraucherschutzes in Deutschland.

kasperletheaterDie Deutschen sind ein jammerndes und selten zufriedenes Volk und doch sehr obrigkeitsorientiert, gehorsam und leidensfähig.

So leidensfähig wie die Millionen zwangsberauchter Menschen (gemeinhin „Nichtraucher“ genannt), die sich jahrzehntelang in ihr Schicksal (Belästigung, Ausgrenzung, Stigmatisierung, Körperverletzung, Krankheit, Tod) gefügt haben, weil ein skrupelloses, geldgieriges Drogenkartell aus Zigarettenkonzernen, Politikern, Wissenschaftlern und Richtern die Bevölkerung belogen („Passivrauch ist nicht schädlich“), verhämt („Der Raucher ist selbst schuld an seiner Sucht“) und betrogen (Parteien und

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Alkoholkonsum verringern

Ein öffentliches Rauchverbot in Deutschland könnte nicht nur zu weniger Rauchen führen, sondern auch den Alkoholkonsum verringern. Wie eine aktuelle Studie des RWI Essen zeigt, reduziert sich insbesondere bei Männern mit dem Tabak- auch der Alkoholkonsum. Zudem hat das Rauch- und Trinkverhalten der Eltern einen erkennbaren Einfluss auf das ihrer Kinder – je mehr die Eltern rauchen und trinken, desto mehr tut es auch der Nachwuchs.

Würde in Deutschland ein ­öffentliches Rauchverbot eingeführt, könnte dies auch dazu ­führen, dass weniger Alkohol getrunken wird. Das lässt sich aus einer aktuellen Studie des RWI Essen ­ableiten. In ihr wurde untersucht, wie es sich auf den Alkoholkonsum auswirkt, wenn um ein bestimmtes Maß weniger geraucht wird. Dabei gab es keine Hinweise darauf, dass ein Weniger an Zigaretten durch ein Mehr an Alkohol ersetzt wird. Vielmehr reduzierte sich insbesondere bei Männern mit dem Tabak- auch der Alkoholkonsum.

Für die Untersuchung

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Ablasshandel in Bayern

Die Ehrlichen sind immer die Dummen

Aktuelle Entwicklungen beim Nichtraucherschutz in den Ländern

Nach dem zunächst besten und klarsten deutschen Nichtrauchergesetz Deutschlands, das zudem in den ersten ­Wochen des Jahres sehr erfolgreich angelaufen war, hat nun in Bayern ein regelrechter Ablasshandel ­ein­gesetzt. Von der Öffentlichkeit weit­gehend unbemerkt ist nicht nur das Rauchverbot für Festbetriebe aufgehoben worden, sondern mit einer „Un­terlassungs­­empfehlung“ des bayerischen Gesundheits­ministeriums sprießen nun „Raucher­kneipen“ und „geschlossene Gesellschaften“ wie Pilze aus dem Boden. An manchen Orten ist eine Situation wie vor dem Gesetz eingetreten: Überall wird munter und ohne Gefahr einer Sanktionierung drauflos ­gequalmt. Besonders hervor tut sich der Münchener Statt­halter Blume-Beyerle, der wie sein historisches Vorbild Pontius Pilatus (ehemals römischer Statthalter in Judäa) seine Hände in Unschuld wäscht und mit seinen

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Protestnote für das Gesundheitsministerium

Bayerisches Gesundheitsministerium

München - Pro Rauchfrei zu Gast im Bayerischen Gesundheitsministerium. Gespräch über die beabsichtige Abschaffung des Nichtraucherschutzes durch die Koalition aus CSU und FDP.

Pro Rauchfrei mit neuem Internetauftritt

München - Mit einem vollständig neuen Internetauftritt startet Pro Rauchfrei in den Dezember. Noch wenige Tage, bis auch die gewohnten Aktionsmodule wieder verfügbar sind.

Nichtraucherschutz in den Ländern

Die Situation in Deutschland unterscheidet sich gravierend von der, die in den meisten anderen EU-Staaten besteht. Anstelle einer bundesweit einheitlichen Gesetzgebung, die über den Arbeitsschutz möglich gewesen wäre, wurden 16 Ländergesetze geschaffen, die sich zum Teil gravierend voneinander unterscheiden. Für Betroffene von Gesetzesverstößen ist oft unklar, was erlaubt oder verboten ist und wo man sich über Verstöße gegen die Gesetze beschweren kann.

Wir haben deshalb Informationen für Sie zusammengestellt, die Ihnen einen schnellen Überblick über die Gesetzgebung in Ihrem Bundesland sowie die Zuständigkeiten erlaubt.

Zuständigkeiten in den Bundesländern:

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Nichtraucherschutz Hessen

Diese Information wird für Sie aktualisiert. Bitte schauen Sie in einigen Tagen noch einmal vorbei.

Nichtraucherschutz Thüringen

Gesetzgebung für Thüringen

Rauchverbote gelten für:

  • Gebäude und sonstige umschlossene Räume
  • Bauten der öffentlichen Einrichtungen: Landtag, Behörden der Landes- und Kommunalverwaltung mit Ausnahme von Justizvollzugsanstalten, Gebäude, in denen Gerichte und Staatsanwaltschaften ihren Sitz haben, alle sonstigen Einrichtungen von Trägern öffentlicher Verwaltungen, staatliche Forschungseinrichtungen
  • Krankenhäuser sowie Vorsorge- und Reha-Einrichtungen spwoe psychosoziale Beratungsstellen und Einrichtungen für praktische Krisenintervention
  • Erziehungs- und Bildungseinrichtungen
  • Sporteinrichtungen
  • Kultureinrichtungen
  • Einrichtungen für ältere oder behinderte Menschen
  • Vereins-, Gemeindehäuser und Betriebskantinen, soweit sie der Öffentlichkeit zugänglich sind
  • Kommunikations- und Begegnungsstätten, Familienzentren, Frauenzentren,
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Nichtraucherschutz Berlin

Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in der Öffentlichkeit (16. November 2007), Urteil des BverGs vom 30.07.2008

Rauchverbote gelten für:

  • Sitzungsgebäude des Abgeordnetenhauses von Berlin
  • Öffentliche Einrichtungen (Behörden, Gerichte)
  • Krankenhäuser, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen
  • Bühnen (Theater, Oper...), Kinos, Museen
  • Sporteinrichtungen jeder Art
  • Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen, Volkshochschulen, Kollegs)
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Heime gemäß Heimgesetz (gilt nicht für die Wohnräume der Bewohner)
  • Gaststätten einschließlich Clubs und Diskotheken
  • Verkehrsflughäfen
  • Einkaufszentren (§ 12 der Betriebs-VO); für die Gastronomie dort ist das Nichtraucherschutzgesetz mit den Ausnahmen
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Nichtraucherschutz Niedersachsen

Rauchverbote gelten für:

Geschlossene Räume...

  • in Gaststätten, in Diskotheken, in Festzelten und sonstigen temporären Gaststätten, die für Gäste zugänglich sind
  • in Einrichtungen, die öffentlich zugängliche Veranstaltungen aufführen (Aufführung oder Ausstellung künstlerischer, unterhaltender oder historischer Art)
  • in Schulen oder Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche aufnehmen, Hochschulen, Berufsakademien, Volkshochschulen und sonstigen Einrichtungen der Erwachsenenbildung
  • in Sporthallen, Hallenbädern und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, in denen Sport ausgeführt wird
  • in Krankenhäusern und privaten Krankenanstalten, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und Heimen
  • in Landesbehörden, Gerichten, allen Gebäuden, die zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben dienen, einschließlich Landtag
  • in Flughäfen in allen für die Reisenden zugänglichen
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Nichtraucherschutz Sachsen-Anhalt

Gesetzgebung für Sachsen-Anhalt

Rauchverbote gelten für:

  • Gebäude und sonstige umschlossene Räume
  • Bauten der öffentlichen Verwaltung des Landes, die Unterbringung einer Behörde oder Einrichtung, eines Gerichts, einer Dienststelle, Stiftung, Anstalt oder Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • den Landtag von Sachsen-Anhalt
  • Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in öffentlicher oder freier Trägerschaft
  • allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
  • Heime im Sinne des Heimgesetzes
  • Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Sport- und Kultureinrichtungen
  • Hotels und Gastsstätten
  • Diskotheken
  • Hochschulen

Ausnahmen:

  • in Gebäuden, Räumen und auf Grundstücken, soweit sie der privaten Nutzung zu Wohnzwecken dienen
  • in Wohnungen und Zimmern in
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Nichtraucherschutz Hamburg

Hamburgisches Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in der Öffentlichkeit

Rauchverbote gelten für:

  • Schulen einschließlich des Schulgeländes
  • Kindertagesbetreuungseinrichtungen einschließlich des Außengeländes
  • Behörden der Landes- und Bezirksverwaltung und alle sonstigen Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung sowie in Gerichten
  • Krankenhäuser sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Heime
  • Jugendherbergen
  • Hochschulen, Volkshochschulen und alle anderen Bildungseinrichtungen
  • Sporthallen, Hallenbäder und sonstige Räume, in denen Sport ausgeübt wird
  • öffentliche Kultureinrichtungen, zum Beispiel Museen, Theater und Kinos
  • Gaststätten einschließlich Diskotheken
  • Einzelhandelsgeschäfte, in denen Lebensmittel, Speisen oder Getränke angeboten werden
  • Einkaufszentren,
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Nichtraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern

Nichtraucherschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern vom 11.07.2007

Rauchverbote gelten für:

  • Behörden
  • Krankenhäuser
  • Sport- und Kulturstätten
  • Landtag
  • Erziehungs- und Bildungseinrichtungen
  • Schulen
  • Heime
  • Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Hochschulen
  • Reha-Einrichtungen
  • Gaststätten, Hotels und Diskotheken
  • Flug- und Fährhäfen

Ausnahmeregelungen:

  • abgeschlossene Nebenräume in Gaststätten
  • Hafträume in Justizvollzugsanstalten
  • Patientenzimmer in Einrichtungen des Maßregelvollzugs
  • bei künstlerischen Darbietungen, bei denen das Rauchen Ausdruck der Kunstfreiheit ist
  • Gesundheitseinrichtungen und Heime im Einzelfall mit therapeutischer Begründung
  • Analog zum Bundesverfassungsgerichtsurteil zu
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Nichtraucherschutz Schleswig-Holstein

Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens vom 21.11.2007

Rauchverbote gelten für:

  • Behörden
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Heime
  • Schulen
  • Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Hochschulen sowie Berufs- und Weiterbildungsstätten
  • Sporthallen
  • Kultureinrichtungen
  • Gaststätten

Ausnahmeregelungen:

  • abgeschlossene Nebenräume in Gaststätten
  • zeitlich begrenzt in Zelten auf Traditions- und Festveranstaltungen
  • Gesundheitseinrichtungen und Heime im Einzelfall mit therapeutischer Begründung
  • Analog zum Bundesverfassungsgerichtsurteil zu den Nichtraucherschutzgesetzen kann aber auch in Eckkneipen ab 31.07.2008 wieder geraucht werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
    • weniger als 75 Quadratmeter Gastfläche
    • kein
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Nichtraucherschutz Bremen

(BremNiSchG) vom 18.12.2007

Rauchverbote gelten für:

  • Behörden
  • Krankenhäuser
  • Heime
  • Studierendenheime
  • Erziehungs- und Bildungseinrichtungen
  • Schulen in öffentlicher und privater Trägerschaft
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtungen der Erwachsenenbildung
  • Sporthallen, Hallenbäder und sonstige Sporteinrichtungen
  • Theater, Museen, Messen etc.
  • Gaststätten, Hotels und Diskotheken
  • Einrichtungen in Häfen und auf Flughäfen, soweit sie von Passagieren genutzt werden

Ausnahmeregelungen:

  • abgeschlossene Nebenräume in Gaststätten
  • in Festzelten auf festgesetzten Jahrmärkten und Volksfesten
  • Gesundheitseinrichtungen und Heime im Einzelfall mit therapeutischer Begründung
  • Analog zum
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Nichtraucherschutz Brandenburg

Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in der Öffentlichkeit (18. Dezember 2007)

Rauchverbote gelten für:

  • Öffentliche Einrichtungen (Behörden, Gerichte), auch außen
  • Krankenhäuser, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, auch außen
  • Bühnen (Theater, Oper...), Kino, Museen, auch außen
  • Sporteinrichtungen jeder Art, auch außen
  • Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen, Volkshochschulen, Kollegs), auch außen
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, auch außen
  • Heime gemäß Heimgesetz (gilt nicht für die Wohnräume der Bewohner)
  • Gaststätten einschließlich Clubs und Diskotheken
  • Einkaufszentren
  • öffentlich zugängliche Bereiche anderer Gebäude (d.h., z.B. auch Friseur)

Ausnahmeregelungen:

  • In Hotels, Gaststätten und Kultureinrichtungen mit einem
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Ein Schritt in Richtung Freiheit

Gute Gründe, einen kleinen Schritt nach vorn zu wagen

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Warum Pro Rauchfrei?

Warum sich für die Rechte von Nichtrauchern aktiv einsetzen?

Freiheit besteht nur bei gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme. Toleranz funktioniert nur, wenn sie von allen Beteiligten gelebt wird. In verrauchten Kneipen und Restaurants ist aber nur der Raucher frei und die Toleranz wird einseitig dem Nichtraucher abverlangt. Für die Beschäftigten besteht praktisch die Situation, dass sie kein Recht auf gesunde Arbeitsbedingungen haben - im Gegensatz zum Supermarktkassierer, Automechaniker, Banker oder Lehrer.

Von dieser Ungerechtigkeit sind in Deutschland mehr als 780.000 Menschen betroffen.

Wir wollen echte Freiheit schaffen, gegenseitige Rücksichtnahme fördern und fordern und eine auf Gegenseitigkeit basierende Toleranz verwirklichen. Deshalb fordern wir u.a. ein bundesweit einheitliches Rauchverbot für alle gastronomischen Einrichtungen und die  Gleichberechtigung der

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Gesundheit siegt über Drogenkonsum

Nur ein absolutes Rauchverbot ist mit dem Grundgesetz vereinbar (siehe Bayern), Übergangsregeln für Kleinkneipen. Das ist das Fazit des BVG-Urteils für Pro Rauchfrei.

In einer ersten Reaktion vom heutigen Tag begrüßt Pro Rauchfrei, Deutschlands größter Nichtraucherverband, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.


Dass die Gesetze der Länder für kleine Kneipen ("Einraumkneipen") verfassungswidrig sind, hat Pro Rauchfrei schon vor einem Jahr postuliert (siehe Pressemitteilung: Pro Rauchfrei unterstützt Verfassungsbeschwerde der Wirte. vom 19.08.2007)

"Insofern wurden wir in diesem Punkt nicht überrascht, sondern bestätigt. Andererseits ist diese Entscheidung eine Ohrfeige für

Rauchende Nachbarn können der blanke Horror sein

23.06.2008  Da kauft man sich für viel Geld eine eigene Wohnung mit einem schönen Balkon in guter Lage und kann sich nicht daran freuen. Grund dafür sind rauchende Nachbarn, die das Lüften zum Glücksspiel machen und das Sonnenbad auf dem Balkon verderben. Rauchende Nachbarn können Terror pur sein.

Beckstein und Huber - die Totengräber des Nichtrauchergesetzes

Nun zeichnet es sich ab: Beckstein und Huber glauben, sie können sich vor dem Ersaufen retten, indem sie nun alle Schleusen öffnen.

Die beiden Herren sind für Pro Rauchfrei und für alle Nichtraucher nicht mehr tragbar. Sie sind Feinde der Demokratie und Totengräber eines Gesetzes, das von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, nicht nur in Bayern, getragen wurde. Es gilt gerade mal drei Wochen und wird nun einem Staatsstreich gleich wieder abgeschafft. Kennt man die CSU, dann werden nun alle Abgeordneten so "bearbeitet", dass sie willfährig werden. Fraktionschef Georg Schmid wird quasi kaltgestellt. Es wäre konsequent, wenn er dann als Fraktionschef zurücktreten würde, damit er unbeschadet aus dieser Staatsaffäre im Herbst, wenn die CSU haushoch verliert, wie Phönix aus der Asche steigen kann.

Es gibt praktisch keinen Nichtraucherschutz mehr, weil:

1. In allen Festzelten, in jedem kleinen Kaff, wieder

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Rauchverbot nicht schuld am Wahlausgang

Pro Rauchfrei warnt CSU vor falschen Schlüssen

München - Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei macht für das unbefriedigende Wahlergebnis der CSU nicht das Rauchverbot, sondern die Schulpolitik, das Thema Online-Durchsuchungen, den Transrapid, die neue Partei- und Landesführung, die geringe Wahlbeteiligung und die Geldverschwendung durch die Landesbank auf der einen und die Belastung der Bürger durch gestiegene Kosten auf der anderen Seite verantwortlich.

„Es fällt mir schwer zu glauben, dass

Gast- und Beherbergungsgewerbe

Wir meinen, dass jeder Mensch Anspruch auf gesunde Arbeitsbedingungen hat. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz.

Im Gast- und Beherbergungsgewerbe ist das jedoch - anders als in anderen Branchen - noch nicht selbstverständlich. Daran ändern auch die derzeit in Deutschland bestehenden Nichtraucherschutzgesetze nur wenig - denn diese Gesetze enthalten zum Teil zahlreiche Ausnahmeregelungen, die noch immer Angestellten des Gastgewerbes gesunde Arbeitsbedingungen verwehren.

Daher meinen wir, dass alle Betriebe des Gast- und Beherbergungsgewerbes rauchfrei sein müssen, soweit dort Angestellte oder Aushilfen tätig sind. Dabei differenzieren wir nicht zwischen Betrieben mit fester Lokalität oder solchen, die nur saisonweise oder mobil (Festzelte) betrieben werden. Ausnahmen von dieser Regel sehen wir für eine Übergangszeit von nicht mehr als vier Jahren bestehen, sofern

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Aufmarsch der Narren

Pro Rauchfrei kritisiert Münchener Protest des Arbeitskreises zum Erhalt der Dorfwirtschaften

München - Am Montag, den 10.12., lädt der „Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfwirtschaften und Kneipen“ (AEDK) zu einer „Prunksitzung“ in den Münchener Löwenbräukeller ein. Auf seiner Einladung ruft er zum „Protest gegen das totale Rauchverbot“ auf - und zwar alle Wirte, Raucher und Nichtraucher.

Der Verband Pro Rauchfrei - Lobby der Nichtraucher sieht diese Veranstaltung als Offenbarungseid einer Gruppe renitenter Wirte an, die mit falschen Aussagen alte Ängste schüren und neue erzeugen wollen.

„Die Initiatoren der Veranstaltung zeigen mit ihren Aussagen und Forderungen in erschreckender Deutlichkeit, was sie von demokratisch gefassten Beschlüssen des Landtags, von rechtsstaatlichen Prinzipien und Toleranz sowie Rücksichtnahme halten: Nichts. Im Gegenteil ist die Forderung des AEDK weder mit dem Grundgesetz der

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PM: Feinstauburteil ist Anlass für Klage gegen Rauchbelastung in der Gastronomie

Pressemeldung vom 28.09.2007

München/Berlin:
Das aktuelle Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das ein Recht auf eine saubere Atemluft postuliert, ist für den Verband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher Anlass, ein Rauchverbot in der Gastronomie über den Arbeitsschutz einzuklagen.

„Die Grenzwerte, die dem aktuellen Urteil auf deutschen Straßen zugrunde liegen, werden in der Gastronomie oft bis zum 10-Fachen überschritten. Es ist nicht einzusehen, dass ein vergleichsweise einfaches Rauchverbot in Gaststätten zum Schutz der Angestellten schwieriger durchsetzbar sein soll als eine Begrenzung des für die moderne Gesellschaft wichtigen Straßenverkehrs“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.

„Wir wollen exemplarisch für alle Angestellten in der Gastronomie ein Rauchverbot erstreiten, wenn nötig, durch alle Instanzen. Hierfür suchen wir Betroffene“, so Ermer weiter.
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Pro Rauchfrei unterstützt Verfassungsbeschwerde der Wirte

Stuttgart - Deutschlands Wirte wollen gegen das Rauchverbot in Gaststätten klagen. In Baden-Württemberg haben sich nun Wirte zusammengeschlossen, um Spenden für den Gang nach Karlsruhe zu sammeln.

Nun bekommen die Initiatoren ungewohnte Unterstützung von Deutschlands größtem Nichtraucherverband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher. Denn eines haben die Ländergesetze zum Nichtraucherschutz gemeinsam: Die

Pressemitteilung: Rüttgers lässt Führungsstärke vermissen

In Nordrhein-Westfalen kommt das Rauchverbot in Gaststätten erst am 01.07.2008. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bleibt damit nach Ansicht von Pro Rauchfrei e.V., Deutschlands größtem Nichtraucherverband, weit hinter seinen Ansprüchen zurück. Zudem ist das Rauchverbot in NRW löchrig wie ein Schweizer Käse.

Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei: "Ministerpräsident Jürgen Rüttgers lässt in diesem für die Gesundheit aller Bürger wichtigen Bereich Führungsstärke vermissen und ist wieder einmal vor einer starken Lobby eingeknickt."

Während es andere Länder (z.B. Baden-Württemberg) schaffen, Gaststätten schon jetzt weitgehend rauchfrei zu machen, versteckt sich Rüttgers als letzter Länderchef hinter allen anderen Ländern. „Die Wirte wissen seit Jahresanfang, dass ein Rauchverbot für Gaststätten kommt. Eine Übergangsfrist von fast einem Jahr ist genauso wenig akzeptabel wie die vielen Ausnahmen im Gesetz. Der Zynismus des

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Wowereit knickt ein

Der erhoffte Durchbruch eines Bundeslandes für ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie bleibt aus.

So werden wir nicht erfahren, ob es zu einem ähnlichen Gastronomietourismus der Nichtraucher gekommen wäre wie in Nordirland, wo die Gastronomen stöhnten, dass immer mehr Kunden zum Essen über die Grenze in die rauchfreie Republik Irland gehen. Die Lösung: Ab diesem Jahr gibt es auch in Nordirland (wie in ganz Großbritannien) nur noch rauchfreie Lokalitäten, ohne Ausnahmen!

Doch in Deutschland haben es leider Ministerpräsidenten so an sich: Erst eine große Lippe riskieren und sich dann nicht durchsetzen können. Das ist in Bayern, wo Stoiber Angst vor der Tabaklobby in seiner eigenen Partei hat, nicht anders als in Berlin, wo noch vor Wochen Wowereit großspurig meinte, in der Berliner Gastronomie werde es nur strikt abgetrennte Raucherräume ohne Bedienung geben. Und auch die gesundheitspolitische Sprecherin der

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In Diskotheken gehen die Lichter aus

München - Pro Rauchfrei, Deutschlands größter Nichtraucherverband und Lobby der Nichtraucher, wendet sich scharf gegen die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) initiierte Aktion der Diskothekenbetreiber, am Samstag, 19.5.2007 aus Protest gegen ein Rauchverbot für fünf Minuten alle Lichter und die Musik abzuschalten.

Fall Wulff: Verband lässt nicht locker

Hannover - Mit Befremden reagiert der Verband Pro Rauchfrei auf den Beschluss der Staatsanwaltschaft Hannover, kein Ermittlungsverfahren gegen Ministerpräsident Wulff einzuleiten.

"Diese Entscheidung zeigt wieder einmal, wie schwer es in Deutschland ist, Bestechlichkeit und Vorteilsannahme in der Politik aufzudecken und rechtlich verfolgen zu lassen. Die Staatsanwaltschaft als zuständiges Organ untersteht letztendlich dem Regierungsapparat und geht zum Teil brutal gegen Verkehrssünder vor, hat aber kein Interesse daran, mit der nötigen Gründlichkeit eventuelle Verfehlungen ihres Dienstherren zu untersuchen", so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei in einer ersten Stellungnahme.

Verband stellt Strafanzeige gegen Ministerpräsident Wulff

Hannover - Der bundesweit größte Nichtraucherverband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher hat heute Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hannover gegen den niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff wegen des Verdachts der Vorteilnahme im Amt und der Bestechlichkeit gestellt.

Der Verband, der schon am 19. Feb. 2007 auf seiner Internetseite Herrn Wulff wegen seines Ausscherens beim Nichtraucherschutz und seiner Nähe zur Tabakindustrie „angeklagt“ hat, hat die aktuelle Diskussion um Herrn Wulff ins Rollen gebracht.

Chance versiebt - Kein Passivrauchschutz aber mehr Bürokratie

Berlin - Schwere Vorwürfe macht der bundesweit größte Nichtraucherverband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher der Politik.

Weil die Bundesgesundheitsministerin zu feige war, ihre Autorität für ein bundesweites Rauchverbot über das Arbeitsschutzgesetz in die Waagschale zu werfen, wurde mit fadenscheinigen Argumenten ein Rauchverbot für Gaststätten auf die Länder abgeschoben. Diese nun machen heute der Bürokratie alle Ehre und entwerfen Regelungen, die schon lange nichts mehr mit dem eigentlichen Ziel, dem Passivrauchschutz von Zweidritteln der Bevölkerung, zu tun haben.

Pro Rauchfrei fordert Rücktritt der DEHOGA-Führung

München - Deutschlands größter Nichtraucherverband PRO RAUCHFREI fordert den sofortigen Rücktritt des Präsidenten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Fischer und seiner Hauptgeschäftsführerin Hartges.

Wie nun die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Bätzing durch eine repräsentative Untersuchung feststellen ließ, verfügen gerade mal 11 % aller Gaststätten über Nichtraucherbereiche. Damit hat der DEHOGA seine Zielvereinbarung vom März 2006 und von Anfang 2007 deutlich verfehlt, wo er in 30% bzw. 60% aller Gaststätten 30 % bzw. 40% seines Platzangebotes für Nichtraucher ausweisen wollte.

Nichtraucherschutz: Verein klagt Politiker an

München, 18.02.2007 - Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei sieht mit Skepsis der Konferenz zum Nichtraucherschuder Ministerpräsidenten am 22. März entgegen.

Der Verband geht davon aus, dass ein umfassender Nichtraucherschutz für die Gastronomie nicht vereinbart wird, „weil ihn große Teile der Politiker nicht wollen“, so Siegfried Ermer, Vorsitzender von Pro Rauchfrei. Einflussreiche Politiker versuchen mit viel Energie und falschen Botschaften ein Rauchverbot zu verhindern. Deshalb klagt der Verband alle Politiker öffentlich an, die bewusst in Kauf nehmen, dass jährlich Tausende von Personen, darunter viele Kinder, durch den Passivrauch schwer geschädigt und sogar getötet werden.

Auf seiner Internetseite www.pro-rauchfrei.de zitiert der Verband Politiker mit Aussagen, die aus seiner Sicht

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Davidstern für die Gastronomie?

Berlin - Der Verband Pro Rauchfrei wirft einigen Politikern im Zusammenhang mit deren Äußerungen zum Nichtraucherschutz total vernebelte Denkstrukturen vor.

Wenn Ministerpräsident Wulff es den Wirten überlassen will, ob sie ihr Lokal mit einem „R“ (Raucherlokal) kennzeichnen wollen oder nicht, dann diskriminiert er Raucher und Nichtraucher gleichermaßen, ohne einen Beitrag zum Nichtraucherschutz zu leisten. Ebenso verhält es sich, wenn Ministerpräsident Platzeck das Rauchen in den Abendstunden erlauben will. Es geht nicht darum, Raucherlokale mit einem Abzeichen zu stigmatisieren, sondern um den Gesundheitsschutz für alle. Tabakrauch ist ein hochgiftiges Gemisch, das sich überall festsetzt und seine schädigende Wirkung an die Umwelt weitergibt, auch wenn nicht geraucht wird.

„Es ist eine Zumutung für...

Bundeswehr

Rauchen muss innerhalb der Bundeswehr unabhängig vom Rang des Bundeswehrangehörigen untersagt werden. Ebenso wie ungeputzte Stiefel oder schmuddelige Uniformen inakzeptabel sind auch Offiziere mit „Glimmstengel“ im Mund.

Wohneigentum und Mietwohnungen

Wir sind der Meinung, dass das Recht auf saubere Luft auch in den eigenen vier Wänden einen höheren Stellenwert als bisher genießen muss. Auch plädieren wir dafür, dass es Eigentümern von Wohnraum leichter gemacht werden muss, ihr Eigentum rauchfrei zu vermieten.

Für Mieter 

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist heutzutage eher die Ausnahme. Dennoch leiden immer mehr Menschen bewusst unter rauchenden Nachbarn. Neben körperlichen Leiden nimmt die psychische Belastung durch fortwährende Rauchbelästigung ein beängstigendes Ausmaß an. Die Folge ist ein Leiden, das sich oft über viele Jahre erstreckt und immer mit einem Verlust an Lebensqualität und Gesundheit einhergeht.

Menschen mit rauchenden Nachbarn sind oft Tabakrauch ausgesetzt, der durch geöffnete Fenster, Mauerritzen, Kabelschächte oder Türspalten in die Wohnung dringt. Je nach baulichen Gegebenheiten und Rauchgewohnheiten der Nachbarn entsteht auf diese

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Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren

Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren sind Orte, an denen künftigen Generationen Werte vermittelt werden. Insbesondere in Kindergärten und Jugendzentren werden zusätzlich erzieherische Aufgaben wahrgenommen. Der unkritische Umgang mit Drogen durch Lehrer, Erzieher und sonstigem Personal übt einen nachhaltig schlechten Einfluss aus. Wir fordern daher, dass Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren grundsätzlich rauchfrei sind, innen wie außen.

Das durchschnittliche Einstiegsalter in die Nikotinabhängigkeit beträgt nach offiziellen Angaben etwa 11,6 Jahre. Dabei gibt es demographische Auffälligkeiten. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Nikotinabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien oder einem negativen sozialen Umfeld deutlich höher als bei denen, die aus geregelten Verhältnissen stammen oder in einer positiven Umgebung aufwachsen.  Genauso üben auch die Rauchgewohnheiten der Eltern

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