Harte Strafen für Passivrauchleugner

Wer heutzutage die grausamen Verbrechen der Nazis an der jüdischen Bevölkerung, die Ermordung von Millionen von Menschen, leugnet, der muss zu Recht damit rechnen, dass er von der Öffentlichkeit und von der Justiz dafür zur Rechenschaft gezogen wird.

Während unser Rechtssystem im Falle von Holocaustleugnern so funktioniert, wie man es aus juristischen und ethischen Erwägungen heraus erwarten darf, versagt es kläglich, wenn es ums Passivrauchen geht. Wer heute leugnet, dass Passivrauch krank macht und tötet, kann das ohne Furcht vor Strafe tun. Mehr noch: Menschen, die das tun, arbeiten an Universitäten, in der Politik oder in den Medien. Sie tanzen auf den Gräbern der an den Folgen des Rauchens verstorbenen Menschen; sie verhöhnen die, die an den Folgen leiden und schwer krank sind.

Richtig wäre es, Passivrauchleugner ebenso zu verfolgen und hart zu bestrafen wie Holocaustleugner. Denn es darf gesellschaftlich nicht toleriert werden, dass Menschen, die mit dem Verkauf von giftigen Drogen ihren wirtschaftlichen Vorteil suchen oder solche, die selbst süchtig sind und ihr Handeln bagatellisieren wollen, die Gefahren für andere, unbeteiligte Menschen öffentlich verleugnen oder den Versuch unternehmen, die Öffentlichkeit über eine gefährliche Gesundheitsgefahr zu täuschen.

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