Die „Fünften Kolonnen“ der Tabakmafia

Franco in Spanien hatte sie, die Nato hatte sie ebenso wie der Warschauer Pakt und auch die Tabakindustrie hat sie: Gruppen, die subversiv arbeiten. Letzteren geht es darum, Deutschland weiterhin im Würgegriff skrupelloser und menschenverachtender Tabakmafiosi zu halten.

Dabei ist es unerheblich, ob das organisiert, auf Befehl irgendwelcher “Führer” passiert oder ob diese Personen durch die eigene Nikotinabhängigkeit oder Bestechlichkeit getrieben werden. Das Resultat sind verqualmte Wirtshäuser und Discotheken, verdreckte Gehwege, Waldbrände, Tod und Krankheit ebenso wie Unterdrückung, Mobbing und Ausgrenzung von Menschen, die nicht rauchen.

Mitglieder dieser „Fünften Kolonnen“ der Tabakmafia sind Juristen, Politiker, Journalisten, Verleger, Kameraleute, Cutter, Gastronomen und skrupellose, geldgeile Wissenschaftler wie zum Beispiel ein Professor, der nicht nur Präsident des Bundesgesundheitsamtes und Professor am Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie war, sondern auch ein „geheimer Krieger“ für den damals existierenden „Verband der Cigarettenindustrie“ (VdC).

Ehrlose, skrupellose und menschenverachtende Existenzen, die nicht davor zurückschrecken, vorsätzliche, gemeingefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen Grund- und Menschenrechte zu verharmlosen, die rechtliche Verfolgung zu verhindern und gesetzgeberische Maßnahmen zum Schutz der Allgemeinheit zu verzögern oder ganz zu vereiteln - sei es durch Falschinformationen, Unterdrückung von Informationen oder ganz einfach durch Untätigkeit.

Wirtshäuser im Würgegriff des Rauchermobs

Mit besonderer krimineller Energie geht eine Gruppe von Gastronomen vor, die nicht nur systematisch nach Schlupflöchern in bestehenden Gesetzen sucht, um diese gewerblich auszunutzen, sondern die frech und dreist geltendes Recht missachtet und die zum Teil mit Hausverboten drohen, um ihr illegales Treiben ungestört fortsetzen zu können. Selbst vor Drohungen schreckt so manch             Foto: Kunz          einer dieser „Terroristen“ nicht zurück. Ein krimineller Mob ist das, der den Eindruck einer organisiert operierenden Truppe vermittelt.

Gleich den Nationalsozialisten wird dann auch schon mal ein „Fackelmarsch“ durch die Orte zelebriert, an dem sich mehrheitlich Gestalten beteiligten, denen man die eigene Sucht nach Alkohol und Nikotin an der ledrigen Haut und den geplatzten Äderchen im Gesicht ablesen konnte: Von gut finanzierten Demagogen instrumentalisierte Randexistenzen, die sich von der Tragweite ihres gelebten Wahnsinns gar kein Bild mehr machen können.

 

Dubiose Politiker
Auf der anderen Seite stehen Politiker und Parteien, die sich nicht nur durch diesen kriminellen Mob erpressen und nötigen lassen, sondern sich gleichsam selbst in die Ecke skrupelloser Tabakmafiosi manövrieren, wenn sie systematisch gegen mehrheitlich gefasste Beschlüsse opponieren, den Vollzug vernachlässigen und schließlich Gesetze, die sie selbst gefasst und sabotiert haben, wieder abschaffen. Ob das nun Leute wie ein verurteilter Unfallflüchtling, der Ministerpräsident werden will und Kuratoriumsmitglied der Stiftung eines Drogenfabrikanten ist oder Ministerpräsidenten, die nach vorne den fürsorglichen und leutseligen Politiker spielen, aber hintenrum seit mehr als einem Jahrzehnt gegen den Gesundheitsschutz intrigieren, wenn sie die Interessen der Tabakmafia gefährdet sehen.

 

Strafvereitelung und Rechtsmissachtung in den Behörden
Die mit Abstand widerlichste Gruppierung, die aus diesem riesigen, stinkenden Sumpf hervorragt, ist sicher die Gruppe der Vollzugsverantwortlichen, die einfach gar nichts unternehmen oder die Rechtsbrecher auch noch schützen. Dazu zählen nicht nur Richter und Staatsanwälte, sondern auch die Verantwortlichen für die Gemeindeverwaltungen, Gewerbeämter und Kreisverwaltungsreferate. So gibt es in München einen Kandidaten an der Spitze des Kreisverwaltungsreferates, den man in einem funktionierenden Staat längst aus seinem Amt entfernt hätte und durch einen pflichtbewussten Menschen ersetzt hätte. Von korrupten Kreaturen, die ihre „Spezl“ mit der verqualmten Dorfspelunke nicht nur anrufen und rechtswidrig mit persönlichen Daten der Beschwerdeführer versorgen, sondern auch noch aktiv in Schutz nehmen, ganz zu schweigen.

Rund 4 Millionen Euro öffentliche Mittel, um rauchende „Robin Hoods“ 12-Jährigen im Kino zu präsentieren

Foto: Warner Bros.

Weniger klar erkennbar - aber brandgefährlich - sind die „Medientäter“. Eine Gruppe aus Journalisten, Filmemachern, Kameraleuten und Cuttern, die kaum eine Gelegenheit auslassen, Nikotinkonsum zu verharmlosen, die verursachten Schäden klein zu reden oder zu legitimieren, die Gegner zu diskreditieren oder schlicht nicht zu Wort kommen zu lassen.

Bemerkenswert ist daran, dass so etwas aus öffentlichen Mitteln - wie z.B. den Filmfonds - mitfinanziert wird. So zum Beispiel im Falle einer erst vor kurzem angelaufenen Produktion, die zwar nicht durch schauspielerische Leistung, originellen Witz oder eine gute Story „glänzt“, wohl aber mit rauchenden und saufenden Rittern, die zudem noch mit der Aura des „Guten Gauners“, gleichsam wie „Robin Hood“ in Szene gesetzt worden sind, aufwarten kann. Mit immerhin rund 4 Millionen Euro, von denen 950.000 alleine der FilmFernsehFonds Bayern gezahlt hat, wurde diese Selbstdarstellung eines einzelnen Menschen, der sich als Schauspieler, Regisseur und Barde versucht, gefördert.

Da fällt es beinahe nicht mehr ins Gewicht, dass die FSK dieses Machwerk ab 12 Jahre freigegeben hat. Der Jugendschutz wird hier nur durch die fehlende Qualität dieses Machwerks gewährleistet.

Tabakwerbung im Telekolleg

Weniger plumpe Versuche findet man beinahe tagtäglich im Deutschen Fernsehen, welches aus Rundfunkgebühren finanziert wird. Da gibt es Kommissare, die in kaum einer Szene ohne brennende Zigarette dargestellt werden, Close-Ups auf die Kippe im Mund bei Darstellern oder merkwürdig besetzte Diskussionsrunden. Selbst darüber hinaus                Foto: Axel Napolitano, Bayern Alpha bestehen kaum Skrupel. So zeigt man auch mal Tabakwerbung im Rahmen von Schulungssendungen wie z.B. dem Telekolleg vom 12.01.2009 auf Bayern Alpha.

Manchmal fragt man sich, was die Kameraleute antreibt: Stehen sie auf der Gehaltsliste eines Tabakbosses? Sind sie einfach frei von jeglicher Kreativität? Sind sie selbst so süchtig, dass sie beim Geifern nach der nächsten Zigarette jede Gelegenheit nutzen, andere beim „Setzen ihres Schusses“ zu filmen? Oder erhalten sie Anweisungen vom Regisseur, vom Produzenten oder von Geldgebern?

Überhaupt sollte man die Frage stellen, warum die Handlung des Rauchens so oft im Fernsehen dargestellt wird - viel öfter, als in der Realität anzutreffen - es entsteht gleichsam der Eindruck massiv süchtiger, kettenrauchender Darsteller, die sich mit nichts anderem zu beschäftigen wissen als mit dem Griff zur Kippe - vielleicht um fehlendes schauspielerisches Talent zu kaschieren? Vielleicht aber auch, weil es Regisseure, Produzenten oder Geldgeber so wollen.

 

Es stinkt an der Spitze
In der Tat ist es mehr als wahrscheinlich, dass es sich wie in der freien Natur verhält: Der Fisch stinkt am Kopf besonders stark. Ein guter Grund, künftig etwas genauer zu schauen, welcher Regisseur, welcher Produzent regelmäßig die Mattscheibe vollqualmen lässt - es wäre eine Überraschung, da kein Muster zu finden.

Foto: Bild, ARD, Niels Starnick

Würde man im gleichen Umfang den Griff zur Schnapsflasche darstellen, würde der Kommissar bei so manch einer Tatort-Folge zuweilen mit 3-4 Promille durchs Bild torkeln. Uniformierte Polizisten mit Kippe im Mund sind ein weiterer Schandfleck im deutschen Fernsehen und eine besonders infame Untergrabung der Vorbilds- und Respektstellung, die Polizisten nicht nur innehaben sollten, sondern auch vermitteln müssen.

Während all diese Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau des Süchtigenfundus der Tabakmafia noch auf einem recht hohen Niveau rangieren und in erster Linie die öffentliche Meinung beeinflussen sollen, gibt es auch noch „Bluthundstaffeln“ unter diesen „Fünften Kolonnen“, die sich mit dem „dreckigen Teil“ des Geschäfts befassen - da geht es dann darum, engagierte Nichtraucher, anständige Wissenschaftler und Politiker, Verbände und Organisationen anzugreifen, zu unterwandern, zu diffamieren und zu bedrohen, sie zu mobben und ihnen das Leben schwer zu machen. Tabakterroristen ohne jede Neigung, Anstand oder Ehre an den Tag zu legen.

 

Zunehmende Drogenkriminalität unter Rauchern

Wenn zuvor die psychologische Gewalt angedeutet wurde, die von Rauchern gegenüber nicht rauchenden Menschen zur Anwendung kommt, dann darf die zunehmende physische und exzessive Gewalt, die Raucher anwenden, nicht unerwähnt bleiben. Da werden Renter von hinten angefallen und halb tot geprügelt, weil sie Raucher gebeten haben, dort, wo es ohnehin nicht erlaubt war, das Rauchen einzustellen. Menschen werden vor einfahrende U-Bahnen gestoßen, mit Schlagstöcken geprügelt oder mit Messern attackiert. Gewalt, wie sie in dieser Form nicht hinnehmbar ist, sondern ein Grund mehr ist, härteste Straftaten für illegales Rauchen zu fordern.

 

Kampf für die Freiheit gegen die Tabakmafia
Es liegt daher im vitalen Interesse der gesamten Bevölkerung, diesen „Fünften Kolonnen“ das Handwerk zu legen, ihnen das Fundament für ihr menschenverachtendes und in erstaunlichem Umfang rechtswidriges Treiben zu entziehen, friedlichen, aber kompromisslosen Widerstand gegen die Tabakmafia zu leisten, von der wir regiert, manipuliert und ausgegrenzt werden. Die Dimension dieser organisierten Massenvergiftung im Industriemaßstab sprengt seit Jahren den Rahmen dessen, was noch toleriert werden kann und darf.

Rücksichtnahme und Toleranz sind hier fehl am Platz - denn diese dient nur dem Mob, nicht aber der großen Zahl von Abhängigen, die durch Rücksicht und Toleranz nicht nur weiterhin sich und anderen Schaden zufügen, und ganz sicher nicht denen, die unter den Auswirkungen dieser Volkssucht tagtäglich leiden müssen, obwohl sie gar nicht süchtig sind.

Stattdessen muss dieses Paradigma der falschen Rücksichtnahme und der schädlichen Toleranz abgelegt werden - einerseits, um die „Fünften Kolonnen“ der Tabakindustrie wirksam zu bekämpfen, andererseits, um die Süchtigen aus ihrer Drogenfalle herauszuholen - was schon im Eigeninteresse sinnvoll ist.

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