Ein Sieg für Rücksichtslosigkeit und Renitenz

29.09.2016  Das Landgericht Düsseldorf hat am 28. September die Klage der Vermieterin gegen ihren rauchenden Mieter Friedhelm Adolfs abgewiesen. Eine Überraschung war das wahrlich nicht. So hat also eine grotesk aufgebauschte Prozessfolge mit Versäumnissen von Richterseite, aufgehobenen Gerichtsurteilen und einer höchst parteiischen Berichterstattung vieler Medien ihren unrühmlichen Abschluss gefunden.
 
Schon in einem frühen Stadium des Mietstreits ums Rauchen war ein Sturm der Entrüstung losgebrochen. Eine Vermieterin wollte tatsächlich einem uneinsichtigen, Abmahnungen ignorierenden älteren Raucher fristlos kündigen. Es ist wohl gottgegeben,
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Die anrüchigen Tabak-Profite der Stadt Dortmund auf der InterTabac

Anrüchige Tabak-Profite bei der InterTabac Dortmund10.09.2016  Vom 16. bis 18. September 2016 soll in Dortmund die weltweit größte Tabakmesse Inter­Tabac stattfinden. Veranstalter dieser Messe ist eine 100-prozentige Tochter­firma der Stadt Dortmund, die Westfalenhallen Dortmund GmbH.

Statt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung beizutragen und wirksame Maßnahmen zur Tabakprävention zu ergreifen generiert die Stadt Dortmund Einnahmen aus einer Veranstaltung, die das Rauchen in Szene setzt und damit den Tabakkonsum fördert. Tausende Besucher werden über die neuesten Mittel und Wege informiert, wie man deren Interesse für Tabakprodukte gewinnt und sie nachhaltig zum Kauf dieser animiert.

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Immer mehr Länder entscheiden sich für Einheitspackungen

03.06.2016  Tabakwaren in einheitlichen Schachteln anzubieten, Plain Packaging genannt, ist eine weitergehende Möglichkeit, das Rauchen für junge Leute unattraktiver zu machen. FCA, ein Zusammenschluss vieler Nichtregierungsorganisationen zur Förderung von FCTC (Framework Convention on Tobacco Control), hat dazu 2016 eine Karte veröffentlicht. Neu hinzugekommen (noch nicht auf der Weltkarte) ist Gambia, dessen Gesundheitsminister Ende August dieses Jahres die Einführung von plain packages angekündigt hat. 

Einheitsverpackungen sind alle in der gleichen Farbe gehalten. Laut den Ergebnissen von Umfragen einer Marktforschungsagentur im Auftrag der australischen Regierung ist dies „Pantone 448 C“ bzw. „Opaque Couché“, ein recht biologisch anmutendes Braun. Die Studienteilnehmer, darunter auch 1.000 Raucher, hatten sie mit Dreck,

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Deutscher Zigarettenverband will Öffentlichkeit für dumm verkaufen

Nimmt eigentlich die Desinformationskampagne der Tabakindustrie niemals ein Ende?

01.09.2015: Kinder, die in Autos mitfahren, vor dem schädlichen Passivrauchen zu schützen, ist seit langem eine Forderung von Pro Rauchfrei (in unserem Positionspapier nachzulesen), ebenso wie von Medizinern. Seit Großbritannien ein Rauchverbot im Auto bei Anwesenheit von Minderjährigen beschlossen hat, findet das Thema auch in der deutschen Presse endlich Erwähnung und Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte des Bundes, würde „die Prüfung eines solchen Verbots innerhalb des Kinder- und Jugendschutzes sehr begrüßen.“

Was meint der Deutsche Zigarettenverband (DZV) dazu? „Der Kinder- und Jugendschutz ist in den Leitlinien des Verbandes und seiner Mitgliedsfirmen

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Neue PM: SAT1 verliert Prozess gegen Pro Rauchfrei

Pro Rauchfrei darf einer Nachrichtensendung weiterhin wertende Berichterstattung vorwerfen

In einerPressemitteilungAnfang des Jahres hatte Pro Rauchfrei SAT1 vorgeworfen, tendenziös über die sog.„Helmut-Partys“1 zu berichten. So behauptete Pro Rauchfrei u.a., dass auch die NRW -Landesmedienanstalt den Beitrag von SAT1 rüge

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Stoppt die Inter-Tabac-Messe in Dortmund!

11.09.2014: Die Stadt Dortmund  sollte aus den Absagen von Bali und  Singapur lernen und von der Unterstützung von Tabakmessen Abstand nehmen. 

Pro Rauchfrei verurteilt, ebenso wie zahlreiche andere Organisationen, das Vorgehen der Stadt Dortmund,  Geschäfte mit der Tabakindustrie zu machen. Sich gesundheitspolitischen Zielen verpflichtet zu fühlen und an Geschäften mit süchtigmachenden Konsumgütern  mitzuverdienen passt nicht zusammen und schädigt den Ruf Dortmunds in Deutschland und im Ausland.  Erst wenn die finanziellen Verstrickungen der öffentlichen Hand mit Unternehmungen von Tabakindustrie

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Rauchfreies Schwalbennest: So geht es weiter

04.09.2014: Auf der Baustelle geht's rund - Grundsteinlegung soll am 24. Oktober sein. Unser Vorsitzender Siegfried Ermer wurde, zusammen mit der Halle-Süd-Geschäftsführerin, von HR 1 und einem ZDF-Team interviewt.

Der ZDF-Beitrag läuft inWISO entweder am 8. September oder am 15. September (Sendungsbeginn ist 19.25 Uhr).

Hier können Sie den HR-Beitrag anhören:


Aktuelle Bilder von der Baustelle

Schlemmen auf Rauchers Kosten oder: Asche von morgen

Raucher müssen Tabaklobby-Essen mit 30 Millionen Zigaretten abstotternDie Lobbyarbeit von Tabakkonzernen für eine Verzögerung der Tabakrichtlinie kommt die Raucher teuer zu stehe

Es gibt Nachrichten, die so nachdenklich machen, dass man zu rechnen anfängt. Dabei entsteht aus wenigen Zahlen die Erkenntnis, dass opulente Lobby-Eat-Ins mit Millionen von Zigaretten bezahlt werden müssen. Schnee von gestern? Nein, Asche von morgen!

Die Fakten:
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Die inter-tabac: Dortmunds Geschäft mit der Sucht

Pro Rauchfrei zeigt Skandal um inter-tabacAm 20. September beginnt die dreitägige Suchtförderungs-Messe namens Inter-tabac in Dortmund. Es lädt dazu als Veranstalter mit Rundum-Verwöhn-Service eine 100%ige Tochter der Stadt, die Westfalenhallen Dortmund GmbH. Nicht genug damit, haben die Messeveranstalter auch eine Ausnahme des strengen nordrhein-westfälischen Gesetzes zum Nichtraucherschutz verlangt und erreicht – es darf also in den Messehallen ohne Einschränkung geraucht werden.

Weiter kann sich die Schere zwischen Sprechen und Handeln kaum öffnen. 

NRW: Öffentliche Expertenanhörung Nichtraucherschutz

Schriftliche Stellungnahme des Bundesverbandes Pro Rauchfrei e.V. zur öffentlichen Anhörung des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zum Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern in Nordrhein-Westfalen(Nichtraucherschutzgesetz NRW - NiSchG NRW)

Mit der Vorlage des Entwurfs zur Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes NRW legen die Regierungsparteien ein Gesetz vor, das wir in der Summe als sehr zufriedenstellend bezeichnen können. Wichtig ist vor allem, dass mit diesem Entwurf das bisherige Gesetz, das mehr die Raucher als Nichtraucher schützte, durch ein Gesetz ersetzt wird, das wirklich den Namen „Nichtraucherschutzgesetz“ verdient.

In folgenden Punkten, wünschen wir uns, unabhängig von föderalen Gesichtspunkten, weitergehende Regelungen, wie hier aufgeführt:


Pro Rauchfrei fordert konsequente Linie beim Nichtraucherschutz in NRW

Mit Unverständnis reagiert der Bundesverband Pro Rauchfrei e.V. – Lobby der Nichtraucher - auf die Ankündigung des Grünen-Fraktionschef im NRW-Landtag, Reiner Priggen, den vorliegenden Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz aufzuweichen.

Pro Rauchfrei Chef Siegfried Ermer führt dies auf vereinzelte reaktionäre Kreise in den Kreisverbänden der SPD zurück.

Pro Rauchfrei weist darauf hin, dass es bisher nur unter einer CDU/CSU geführten Regierung ein Gesetz gibt, das den Namen Nichtraucherschutz verdient. Als Beispiel werden die Gesetze in Bayern und dem Saarland genannt. Ansonsten handelt es sich um Raucherschutzgesetze. Während in Bayern alle Volksfestzelte, allen voran das größte Deutsche Volksfest, die "Wiesn" in München, rauchfrei sind, knickt man vor der Waffen- und Tabaklobby (Schützenverbände und DeHoGa) ein.

Pro Rauchfrei fordert die Landesregierung

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Pro Rauchfrei weist Forderung des DeHoGa als unverschämt zurück

In Ergänzung seiner Pressemitteilungen zur Absicht der Landesregierung, ein echtes Nichtrauchergesetz zu erlassen, weist Pro Rauchfrei e.V. die Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DeHoGa) zurück, Wirte müssten für ev. Umbaukosten entschädigt werden. 

„Wenn jemand die Wirte für Fehlinvestitionen in Raucherräume entschädigen müsste, dann ist es der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) und nicht der Steuerzahler“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender Pro Rauchfrei e.V.

Pro Rauchfrei macht den DeHoGa für die Irrungen bei den Nichtrauchergesetzen in Deutschland seit Jahren als Hauptverantwortlichen aus. Seine Nähe zur Tabakindustrie hat dazu geführt, dass er die Wirte erst mit Angstszenarien (Umsatzrückgänge) zum Widerstand aufstachelte, und als das nichts half, mit falschen Versprechungen und

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Der nächste Dominostein muss fallen - NRW muss rauchfrei werden

Pro Rauchfrei e.V  unterstützt die Absicht der Landesregierung von NRW ein echtes Nichtraucherschutzgesetz ohne Ausnahmen wie in Bayern und dem Saarland einzuführen.

"Es hat nichts mit 'Regulierungswut' zu tun, wenn ein Staat seiner verfassungsgemäßen Pflicht nachkommt und seine Bürger vor Anschlägen auf ihre Gesundheit schützt. Nur ein Gesetz ohne Ausnahmen gibt Wirten die gleichen Wettbewerbsbedingungen, schützt alle Gäste, ob jung oder alt, ob gesund oder krank, schützt die Arbeitnehmer und kontrolliert sich fast von selbst“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.
Schließlich ist Tabakrauch das gesundheitsschädlichste Umweltgift in Innenräumen und verantwortlich für zahlreiche Erkrankungen und frühzeitigen Tod.

Pro Rauchfrei als Mitinitiator des Bay. Volksentscheids für einen echten Nichtraucherschutz fordert den Gaststättenverband auf, endlich seine Lobbyarbeit für die Tabakindustrie zu beenden und sich darum zu...

Ärztekammerpräsident Günther Jonitz muss gehen - Skandal weitete sich aus

Nichtraucherverband sammelt in nur 27 Stunden bereits 300 Unterschriften für Rücktritt/Abwahl des Berliner Ärztekammerpräsidenten und Vorstands der Bundesärztekammer Günther Jonitz. 

Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Tabaklobbyist verlangt Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei e.V. weiterhin., dass der Berliner Ärztekammerpräsident Günther Jonitz, wenn er schon nicht selbst von allen seinen Ämtern zurücktritt, als Präsident der Berliner Ärztekammer und Vorstand der Bundesärztekammer abgewählt wird.

Über seine Internetseite www.pro-rauchfrei.de ruft der Verband alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich in eine Unterschriftenliste zur Abwahl von Herrn Jonitz einzutragen.

"Wir werden es niemals mehr dulden, dass besonders Personen in öffentlichen Ämtern sich als Erfüllungsgehilfen einer skrupellosen Tabakindustrie betätigen, um deren menschenverachtenden

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Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, muss gehen

Pro Rauchfrei e.V. fordert den Präsidenten der Berliner Ärztekammer zum Rücktritt von all seinen Ämtern auf

"Wenn sich ein Arzt, noch dazu in einer öffentlich exponierten Stellung, von der Tabakindustrie derart instrumentalisieren lässt, dass er gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Vernunft dem Rauchen sogar in Krankenhäusern das Wort redet, dann muss er von allen seinen Ämtern in der Ärzteschaft zurücktreten. Wer solchen Schwachsinn äußert, hat sich akademisch diskreditiert und darf nicht erwarten, dass man seinen Doktortitel noch ernst nimmt“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei. Und aus dem Vorstand der Bundesärztekammer muss er sofort ausgeschlossen werden, verlangt Pro Rauchfrei.

Für den Verband ist es bezeichnend, wie stark noch immer die Verfilzung von Tabakindustrie und Medizin in Deutschland ist, dass ein tabaksüchtiger Arzt in so exponierte Positionen gelangt. Es wird daran erinnert,

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Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, muss gehen

Pro Rauchfrei e.V. fordert den Präsidenten der Berliner Ärztekammer zum Rücktritt von allen seinen Ämtern auf

"Wenn sich ein Arzt, noch dazu in einer öffentlich exponierten Stellung, von der Tabakindustrie derart instrumentalisieren lässt, dass er gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Vernunft dem Rauchen sogar in Krankenhäusern das Wort redet, dann muss er von allen seinen Ämtern in der Ärzteschaft zurücktreten. Wer solchen Schwachsinn äußert, hat sich akademisch diskreditiert und darf nicht erwarten, dass man seinen Doktortitel noch ernst nimmt“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei. Und aus dem Vorstand der Bundesärztekammer muss er sofort ausgeschlossen werden, verlangt Pro Rauchfrei.

Für den Verband ist es bezeichnend, wie stark noch immer die Verfilzung von Tabakindustrie und Medizin in Deutschland ist, dass ein tabaksüchtiger Arzt in so exponierte Positionen gelangt. Es wird daran erinnert,

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Frische Luft für Berlin!

Die Hauptstadt wird bald rauchfrei!

 

Davon sind Johannes Spatz (Forum Rauchfrei), Laura Hoffmann (Pro Rauchfrei e.V.) und Wolfgang Behrens (Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg) überzeugt.

Mit zahlreichen Aktionen, darunter bereits am 26.September beim Berlin-Marathon werden die 20.000 Unterschriften für die Bürgerinitiative "frische Luft für Berlin!" mit Sicherheit schnell gesammelt sein. Vermutlich weit mehr!

Im Hinblick auf die Wahl des Abgeordnetenhauses 2011 sollte jedem Politiker bis dahin klar sein: wer gewählt werden will, muss für konsequenten Nichtraucherschutz stehen!

Hauptversammlung mit Rekordbeteiligung – Ein voller Erfolg

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Bild StS

Ohne einem Protokoll inhaltlich vorzugreifen, soll hier ein erster Überblick über die diesjährige Hauptversammlung (HV) in Frankfurt gegeben werden.

Die überaus tolle Stimmung und sachbezogene Arbeit auf der HV wurde vor allem durch das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern und der Hoffnung einer Auswirkung auf die anderen Bundesländer getragen.

Die Tagung stand unter dem Motto „Warum es Pro Rauchfrei gibt – Grundsätze und Grenzen beim Nichtraucherschutz".

PM: Feinstauburteil ist Anlass für Klage gegen Rauchbelastung in der Gastronomie

Pressemeldung vom 28.09.2007

München/Berlin:
Das aktuelle Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das ein Recht auf eine saubere Atemluft postuliert, ist für den Verband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher Anlass, ein Rauchverbot in der Gastronomie über den Arbeitsschutz einzuklagen.

„Die Grenzwerte, die dem aktuellen Urteil auf deutschen Straßen zugrunde liegen, werden in der Gastronomie oft bis zum 10-Fachen überschritten. Es ist nicht einzusehen, dass ein vergleichsweise einfaches Rauchverbot in Gaststätten zum Schutz der Angestellten schwieriger durchsetzbar sein soll als eine Begrenzung des für die moderne Gesellschaft wichtigen Straßenverkehrs“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.

„Wir wollen exemplarisch für alle Angestellten in der Gastronomie ein Rauchverbot erstreiten, wenn nötig, durch alle Instanzen. Hierfür suchen wir Betroffene“, so Ermer weiter.
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Die Tabakdiktatur lebt

Pressemeldung

Berlin - In den letzten Wochen und Monaten wurden in der Öffentlichkeit in Deutschland die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens intensiv diskutiert. Es zeichnete sich eine Entwicklung ab, den Nichtraucherschutz endlich in einer Weise zu verankern, wie es in den meisten großen Ländern Europas längst üblich ist. Nun will die Tabaklobby zurückschlagen und versucht, durch Hinterzimmerkungeleien mit führenden Fraktionsfunktionären der Großen Koalition den wachsenden öffentlichen Konsens in dieser Frage auszuhebeln. Die Fraktionen von SPD und CDU/CSU sind drauf und dran, ein Positionspapier des Verbandes der Deutschen Cigarettenindustrie (VdC) eins zu eins zu übernehmen.

CDU und SPD kapitulieren vor Tabaklobby

Pressemeldung

Berlin - Scharf ins Gericht geht Pro Rauchfrei e. V. - Lobby der Nichtraucher mit der Absicht der Bundestagsfraktionen von CDU und SPD, auf ein generelles Rauchverbot in Gaststätten zu verzichten. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Siegfried Ermer, bezeichnete das Vorgehen der Regierung als Kapitulation vor den menschenverachtenden Machenschaften der Tabakindustrie und bezichtigt die Entscheidungsträger als feige und unfähig, die Gesundheit aller Angestellten in der Gastronomie und deren Gäste zu schützen.

Rauchfrei per Gesetz? - Der Streit um den Qualm in Kneipen und Restaurants

"Nordwestradio unterwegs" lädt ein:

Donnerstag, dem 7. September 2006 von 13.05 – 14.00 Uhr - Live aus dem Bistro Alex am Domshof, Domshof 16, Bremen

Für Raucher brechen in Deutschland harte Zeiten an. Immer mehr Politiker von links bis rechts machen Front gegen sie, planen umfassende Qualmverbote. Verbraucherminister Horst Seehofer will das Rauchen nun auch in Restaurants verbieten.

In Bremen darf seit gut einem Monat in Krankenhäusern, Schulen und Kindertagesstätten nicht mehr geraucht werden. Es wird auch über ein Rauchverbot in Kneipen und Restaurants diskutiert.

Kaster und Koschyk lehnen sich weit aus dem Fenster

Pressemeldung

Ein generelles Rauchverbot ist keine Willkürhandlung, sondern hat Hand und Fuß!

Berlin - Bernhard Kaster, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion CDU/CSU und Helmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, erklärten anlässlich der bevorstehenden parlamentarischen Beratung, dass die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie endlich wieder vernünftige Züge annehmen solle. Sie behaupteten zudem, Vernunft und Verhältnismäßigkeit seien der Debatte abhanden gekommen. Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher - verurteilt diese Haltung und hält es für einen Skandal, dass Politiker in solchen Positionen sich dermaßen unqualifiziert äußern.

Pro Rauchfrei fordert des Weiteren eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Nichtraucherschutz. Denn kaum eine andere "Genuss"-Droge fordert so viele Opfer

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