Verkehrte Welt: Kippen ja, Kinder nein!

Der Düsseldorfer Biergarten „Sonnendeck“ hat Kindern den Zutritt ausgerechnet zum schönen Sandbereich verboten – Raucher dagegen sind dort willkommen. Statt Kinder vor Kippen zu schützen, schützt der Düsseldorfer Wirt Kippen vor Kindern. Was ist passiert?

Statt Kippen vor Kindern sollte man Kinder vor Kippen schützen, meint Pro Rauchfrei e.V.

Im besagten Biergarten gibt es einen Bereich mit Liegestühlen, Sonnenschirmen, viel Sand und Rheinblick. Klar, dass hierher nicht nur Singles, sondern auch Familien mit Kindern kommen. Und weil dort geraucht werden darf, füllen die Kinder die Aschenbecher auch mal mit Sand. Das stört den Wirt, und nicht das Berauchen von Kindern und Nichtrauchern. 

Die Kinder tun das, was sie und alle Nichtraucher sich wünschen: Weg mit den Aschenbechern und vor allen den Kippen – her mit Spaß und Spiel!

Zugegeben, nicht jeder schätzt ausgelassene Kinder. Besonders wenn deren Eltern untätig dabei zusehen. Hier könnte der Wirt einschreiten und Eltern zur Raison rufen. Das spricht sich herum und es wäre Schluss mit den Faxen.

Ein ernsteres Problem (nicht nur) für Wirte stellen Raucher dar. Es kann dem Wirt nicht gefallen, wenn nichtrauchende Gäste vom Rauch belästigt werden, wenn Kinder durch Kippen gefährdet sind und der saubere Sand mit giftigem Müll verunreinigt wird. Doch darüber verliert er kein Wort. Hier gibt es kein Verbotsschild.

Dabei würde sich der Sandbereich ganz großartig als Nichtraucherbereich für Kinder und ihre Begleitung anbieten. Dann könnten auch keine Aschenbecher mehr mit Sand gefüllt werden. Problem gelöst, Welt wieder in Ordnung.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.