Pro Rauchfrei unterstützt Verfassungsbeschwerde der Wirte

Stuttgart - Deutschlands Wirte wollen gegen das Rauchverbot in Gaststätten klagen. In Baden-Württemberg haben sich nun Wirte zusammengeschlossen, um Spenden für den Gang nach Karlsruhe zu sammeln.

Nun bekommen die Initiatoren ungewohnte Unterstützung von Deutschlands größtem Nichtraucherverband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher. Denn eines haben die Ländergesetze zum Nichtraucherschutz gemeinsam: Die

Stuttgart - Deutschlands Wirte wollen gegen das Rauchverbot in Gaststätten klagen. In Baden-Württemberg haben sich nun Wirte zusammengeschlossen, um Spenden für den Gang nach Karlsruhe zu sammeln.

Nun bekommen die Initiatoren ungewohnte Unterstützung von Deutschlands größtem Nichtraucherverband Pro Rauchfrei – Lobby der Nichtraucher. Denn eines haben die Ländergesetze zum Nichtraucherschutz gemeinsam: Die Einraumwirtschaften werden gegenüber den großen Gaststätten benachteiligt.

„Die kleinen Gaststätten sollen den Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen umsetzen, während sich die Großgastwirte mit Raucherzimmern ein Hintertürchen offen lassen“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.

Der Nichtraucherverband macht für die miserable Situation die reaktionäre Führungsclique des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes um Hauptgeschäftsführerin Hartges verantwortlich. Dass es in Deutschland eine Zweiklassengastronomie und damit Existenzprobleme für die „Eckkneipen“ geben wird, lastet Pro Rauchfrei dem DEHOGA an, der mit seiner Lobbyarbeit dort auf Ausnahmen gedrängt hat, wo ein Rauchverbot nicht mehr verhindert werden konnte.

„Die Politiker haben ohne Sachverstand der Angstmache des DEHOGA Glauben geschenkt. Weil sie aber durch den öffentlichen Druck genötigt waren, endlich den Passivrauchschutz zu gewährleisten, haben sie statt eines klaren, einheitlichen und ausnahmslosen Rauchverbots Gesetze gezimmert, welche Großgastronomen begünstigen. Leidtragende sind die Einraumwirte, die der Kapitalmacht der Großgastronomen hoffnungslos unterlegen sind“, so der gelernte Ökonom Ermer.

In Gaststätten hat giftiger und Krebs erregender Tabakrauch ebenso wenig zu suchen, wie BSE-verseuchtes Rindfleisch oder von der Vogelgrippe infiziertes Geflügel.

Einen Weg zurück in die Raucherkneipen wird es nicht mehr geben, ist sich Pro Rauchfrei sicher: Das Bundesverfassungsgericht wird das Gleichgewicht unter den Wirten durch ein vollständiges Rauchverbot in der Gastronomie wieder herstellen. So wird das BVG die Arbeit leisten, für die unsere Politiker wieder einmal zu feige und zu voreingenommen waren.

Presse-Direktkontakt:
Dipl.-Kfm. Siegfried Ermer
Vorstand/Pressesprecher
Pro Rauchfrei e.V.
Tel. 0171 - 7718245

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.