Die Tabakdiktatur lebt

Pressemeldung

Berlin - In den letzten Wochen und Monaten wurden in der Öffentlichkeit in Deutschland die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens intensiv diskutiert. Es zeichnete sich eine Entwicklung ab, den Nichtraucherschutz endlich in einer Weise zu verankern, wie es in den meisten großen Ländern Europas längst üblich ist. Nun will die Tabaklobby zurückschlagen und versucht, durch Hinterzimmerkungeleien mit führenden Fraktionsfunktionären der Großen Koalition den wachsenden öffentlichen Konsens in dieser Frage auszuhebeln. Die Fraktionen von SPD und CDU/CSU sind drauf und dran, ein Positionspapier des Verbandes der Deutschen Cigarettenindustrie (VdC) eins zu eins zu übernehmen.

Pressemeldung

Berlin - In den letzten Wochen und Monaten wurden in der Öffentlichkeit in Deutschland die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens intensiv diskutiert. Es zeichnete sich eine Entwicklung ab, den Nichtraucherschutz endlich in einer Weise zu verankern, wie es in den meisten großen Ländern Europas längst üblich ist. Nun will die Tabaklobby zurückschlagen und versucht, durch Hinterzimmerkungeleien mit führenden Fraktionsfunktionären der Großen Koalition den wachsenden öffentlichen Konsens in dieser Frage auszuhebeln. Die Fraktionen von SPD und CDU/CSU sind drauf und dran, ein Positionspapier des Verbandes der Deutschen Cigarettenindustrie (VdC) eins zu eins zu übernehmen. Das Positionspapier des VdC vom 13.9.2006 sieht vor, dass nur in Speisegaststätten ab einer Größe von 75 m² ein teilweises Rauchverbot gelten soll. Genau diese Position machen sich nun die seit Jahren an den Schaltstellen sitzenden Parteifunktionäre zu eigen und wollen sie gegen einen parteiübergreifenden Gruppenantrag durchboxen.
Hand in Hand hierzu lädt heute der VdC alle Abgeordneten zu einem „Parlamentarischen Abend“ in Berlin ein und besonders die Fraktionsspitzen von CDU/CSU schicken ihr Parlamentariervolk zu dieser Impfkur.

Pro Rauchfrei e.V. - Die Lobby der Nichtraucher verurteilt diese Missachtung der deutschen Öffentlichkeit und jeglicher gesundheitlicher Fakten.
Nur ein generelles Rauchverbot in allen gastronomischen Betrieben schützt Gäste und Angestellte gleichermaßen vor dem schädlichen Tabakrauch. Pro Rauchfrei fordert alle Politiker mit gesundem Menschenverstand auf, sich deutlich gegen diese Diktatur aus ewig gestrigen Parteifunktionären und der Tabaklobby zu stellen und durch ihr Fernbleiben von Veranstaltungen der Tabakindustrie gegen diese Mauscheleien ihrer Funktionäre zu protestieren und sich nur für die europäische Regelung eines völligen Rauchverbotes einzusetzen.

Presse-Direktkontakt:
Dipl.-Kfm. Siegfried Ermer
Vorstand/Pressesprecher
Pro Rauchfrei e.V.
Tel. 0171 - 7718245
Internet: www.pro-rauchfrei.de