Kaster und Koschyk lehnen sich weit aus dem Fenster

Pressemeldung

Ein generelles Rauchverbot ist keine Willkürhandlung, sondern hat Hand und Fuß!

Berlin - Bernhard Kaster, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion CDU/CSU und Helmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, erklärten anlässlich der bevorstehenden parlamentarischen Beratung, dass die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie endlich wieder vernünftige Züge annehmen solle. Sie behaupteten zudem, Vernunft und Verhältnismäßigkeit seien der Debatte abhanden gekommen. Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher - verurteilt diese Haltung und hält es für einen Skandal, dass Politiker in solchen Positionen sich dermaßen unqualifiziert äußern.

Pro Rauchfrei fordert des Weiteren eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Nichtraucherschutz. Denn kaum eine andere "Genuss"-Droge fordert so viele Opfer wie das Rauchen (140.000 p.a.) und Passivrauchen (3300 p.a.). Nicht nur Jugendliche sollen vor dem Einstieg in die Nikotinsucht geschützt werden, sondern auch Menschen, die dem Passivrauch ausgesetzt sind, und das sind auch Arbeitnehmer in der Gastronomie.

Pressemeldung

Ein generelles Rauchverbot ist keine Willkürhandlung, sondern hat Hand und Fuß!

Berlin - Bernhard Kaster, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion CDU/CSU und Helmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, erklärten anlässlich der bevorstehenden parlamentarischen Beratung, dass die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie endlich wieder vernünftige Züge annehmen solle. Sie behaupteten zudem, Vernunft und Verhältnismäßigkeit seien der Debatte abhanden gekommen. Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher - verurteilt diese Haltung und hält es für einen Skandal, dass Politiker in solchen Positionen sich dermaßen unqualifiziert äußern.

Pro Rauchfrei fordert des Weiteren eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Nichtraucherschutz. Denn kaum eine andere "Genuss"-Droge fordert so viele Opfer wie das Rauchen (140.000 p.a.) und Passivrauchen (3300 p.a.). Nicht nur Jugendliche sollen vor dem Einstieg in die Nikotinsucht geschützt werden, sondern auch Menschen, die dem Passivrauch ausgesetzt sind, und das sind auch Arbeitnehmer in der Gastronomie. "Die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in Gaststätten hat nach Jahren der politischen Ignoranz gerade erst die Züge der Vernunft und der Verhältnismäßigkeit angenommen, warum Kaster und Koschyk das nicht sehen (wollen), lässt sich aber leicht erklären. Wie gedankenlos die Verlautbarung der beiden Herren ist, zeigt, die völlige Außerachtlassung der Angestellten in der Gastronomie", erläutert Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher. "Solche Aussagen werfen die Auseinandersetzung um mehrere Jahre zurück und zeigen, wie wenig Eingang das Wissen um die Gefahr des Passivrauchens in die Politik gefunden hat", so Ermer weiter.

Gesetze und Regeln dienen der Kommunikation in der Gesellschaft. Sie geben uns Struktur und Handlungsorientierung. Sie dienen nicht der Schikane, wie manche behaupten. Natürlich soll die persönliche Entfaltung nicht zu sehr eingeschränkt werden, jedoch hört die Freiheit des Einzelnen dort auf, wo die Schädigung bzw. Belästigung des anderen anfängt, so steht es im Grundgesetz.
"Freie Wahl soll der Verbraucher haben, so möchten auch wir es, dazu gehören jedoch klare Regelungen und Sanktionen. Eine gesetzliche Lösung bedeutet in keinem Fall eine Überreglementierung, wie Koschyk und Kaster behaupten, vielmehr dient diese der klaren Orientierung. Freiwilligkeit bringt uns keinen Schritt weiter, das sehen wir tagtäglich", mahnt Siegfried Ermer.

Dass die Zielvereinbarung zwischen der Bundesregierung und der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) nicht erreicht wurde, hat sogar Frau Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, eingeräumt. Immer mehr erkennen, dass dies der falsche Weg ist. Dass das erste Etappenziel von rauchfreien Plätzen in der Gastronomie erreicht wäre, behauptet nur der DEHOGA. Belegen kann er es nicht. Dagegen hat Pro Rauchfrei in mehreren deutschen Städten Totalerhebungen durchgeführt, die eindeutig belegen, dass die Freiwilligkeit gescheitert ist.

"Rauchen ist und bleibt eine Volksseuche, dieser Tatsache können auch Koschyk und Kaster nicht entfliehen. Auf kurz oder lang wird die Rauchfreiheit auch in Deutschland kommen, das werden auch Herren wie Koschyk und Kaster nicht verhindern. Wir lassen uns da nicht beirren, schließlich kämpfen wir für eine gute und ehrenhafte Sache", so Ermer.

Pressekontakt:
Dipl.-Kfm. Siegfried Ermer
Vorstandsvorsitzender/Pressesprecher
Pro Rauchfrei e.V.
Tel. 0171 - 7718245