Wenn du’s nicht für dich tust – tu’s für die anderen

30.5.2019  Morgen ist wieder Weltnichtrauchertag...

und passend dazu kann sich jede/r Raucher/in informieren, wie gefährlich das Rauchen ist, insbesondere für die Lunge, aber nicht nur. Auch werden verschiedene Programme zum Rauchstopp vorgestellt. Vielleicht wird das manchen dazu bewegen, mit der Rauchentwöhnung anzufangen. Der große Schock bleibt aber meist aus, denn eigentlich wissen Raucher heute theoretisch gut, wie sehr sie sich selbst schaden. Trotzdem denken sie meist erst ans Aufhören, wenn ihre Gesundheit schon spürbar angegriffen ist.

Tabakwerbeverbot: Den Lückenstrickern keinen Raum geben

24.04.2019  Tabakwerbung hat zum Ziel, aus jungen Nichtrauchern Raucher zu machen. Sie richtet sich nicht an erwachsene Raucher, die hat man ohnehin fest im Griff. Deshalb muss auch die Werbung für Tabakerhitzer und E-Zigaretten aus Deutschlands Straßen verschwinden.

Gerade nadeln die Lückenstricker der Tabaklobby wieder an möglichst weiten Ausnahmeregelungen für das Tabakwerbeverbot. Die Vorlagen dafür liegen schon lange bereit, rechnet die Tabakbranche doch seit Jahren damit, dass die letzte Werbebastion Deutschland irgendwann fallen wird. Jetzt kommt es für die Lobbyisten darauf an, das milliardenschwere Geschäftsmodell Rauchalternativen zur Gewinnerhaltung aus dem Werbeverbot herauszuhalten. Bei der Union, die das Werbeverbot so lange hinausgezögert hat, erhofft man sich dabei Gehör.

Hier und jetzt ist es an der Zeit, „Nein!“ zu sagen. Nein zur Bewerbung von Produkten, deren schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit erst in Jahrzehnten

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Gespräch über Tabakprodukte im BMEL

22.3.2019  Am 18. März fand im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), das für die Tabakerzeugnisverordnung und das Tabakerzeugnisgesetz verantwortlich zeichnet, ein Gespräch zwischen Vertretern der Leitungsebene des Ministeriums (Parlamentarischer Staatssekretär und Abteilungsleiter) und Siegfried Ermer und Stephan Weinberger, Vorstandsmitgliedern von Pro Rauchfrei, statt.

Folgende Themenbereiche wurden unter anderem behandelt:

  1. Tabakwerbung inkl. –automaten
  1. Problemfeld Shisha-Bars (Vollzugsdefizite bei Jugendschutz, Werbe- und Rauchverboten)
  1. Inhaltsstoffe Tabakwaren

Zu 1. Die laufenden Verfahren von Pro Rauchfrei werden beobachtet, insbesondere die im April anstehende Verhandlung vor dem Oberlandesgericht München (Verdecken von Warnbildhinweisen an Supermarktkassen), wobei Ergebnisse daraus ausgewertet und gegebenenfalls mit entsprechenden

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Doch, ein vertraglich vereinbartes Rauchverbot für Mietwohnungen ist möglich

02.03.2019  Die Diskussion über die Frage "Können Vermieter mit Mietern vereinbaren, dass die Wohnung rauchfrei bleibt" geht weiter. Der leitende Redakteur für Geld und Recht der dpa, die wieder einmal eine Stellungnahme des Deutschen Mieterbundes ohne weitere Recherche verbreitet hatte, antwortete unserem Vorsitzenden Siggi Ermer auf dessen Schreiben hin, dass die Meldung nicht geändert werde.

Link zu den beiden E-Mails zwischen Pro Rauchfrei und der Deutschen Presse-Agentur

Antwort Siggi Ermers:

Sehr geehrter Herr Zielke,

ich danke Ihnen für Ihre Anwort, der ich jedoch nicht beipflichten kann. Natürlich kenne ich alle Gerichtsentscheide und die Kommentare bzw. Lösungen dazu.

In dem von Ihnen zitierten Urteil geht es um Schadenersatz und nicht um ein Rauchverbot, das man vor Einzug vereinbart. Uns

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WDR-Sendung "Menschen hautnah": kleine Jungen rauchen im Vorspann

Rauchende Jungen im Vorspann der WDR-Sendung Menschen hautnahDie regelm#ßig ausgestrahlten Folgen der WDR-Serie "Menschen hautnah" zeigen im Vorspann kurze, sehr eindrückliche Szenen mit verschiedenen Situationen zwischen Menschen unterschiedlichen Alters, so unter anderem auch eine zwar sehr kurze, aber dennoch hoch einprägsame Szene mit zwei etwa 6-8-jährigen Buben. Einer raucht, der andere blickt ihn schelmisch lächelnd an. Aufgrund einer Beschwerde von einem Mitglied protestierten wir beim WDR gegen diese Szene, auch weil "Menschen hautnah" ohne Altersvorbehalt jederzeit im Internet auf youtube abrufbar ist.

Von den angeschriebenen WDR-Verantwortlichen reagierte nur der Jugendschutzbeauftragte Patrick Wagner. Er wies unseren Protest vollständig zurück. Eine der bezeichnendsten Passagen aus seiner Antwort lautet wie folgt: „Dass die oben beschriebene Einstellung

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Nicht ungeprüft abschreiben, sondern Experten fragen

01.03.2019  Falschmeldungen in der Presse passieren oft, weil man voneinander abschreibt in der Erwartung, dass die andere Agentur, aktuell die dpa, schon richtig recherchiert hat.
Konkret geht es um die in zahlreichen Medien kürzlich verbreitete reißerische Behauptung: „Rauchen kann in Mietwohnung nicht verboten werden“. Diese Aussage ist in dieser generellen Form falsch!

Unpassend ist dann auch die Verlagerung des Problems allein auf vergilbte Wände.

Selbstverständlich kann das Rauchen in der Mietwohnung untersagt werden. Die Frage ist nur, unter welchen Voraussetzungen.

Der bundesweite Verbraucherschutzverband Pro Rauchfrei berät seit Jahren erfolgreich viele Personen, die wegen des Rauchens ihres Nachbarn belästigt oder gar gesundheitlich geschädigt werden. Hierzu berät der Verband Vermieter, wie sie ihre Immobilie rauchfrei vermieten können, ohne in juristische Fallen zu tappen.

Dies hat Pro Rauchfrei erfolgreich

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Für ein Tabakwerbeverbot ohne Schlupflöcher

Nach so vielen Appellen, Petitionen und gescheiterten Gesetzesvorlagen scheint jetzt ein tonangebender Teil von Unionspolitikern bereit für die Umsetzung der WHO-Rahmenrichtlinie von 2003 zu sein, die vor 14 Jahren in Deutschland ratifiziert wurde. Dabei kommt es aber darauf an, keine halben Sachen zu machen.

Das Tabakwerbeverbot sollte mindestens umfassen:

  • ein komplettes Verbot von Tabak-Außenwerbung, inklusive der Außenbereiche von Verkaufsstätten
  • ein komplettes Verbot von Tabak-Kinowerbung
  • die komplette Entfernung von Tabakautomaten im öffentlichen Raum
  • Ein Verbot von Sponsoring, sei es von Parteitagen, Konzerten oder sonstigen Veranstaltungen
  • Werbung an Monitoren in Verkaufsräumen, die sich besonders an Kinder und Jugendliche richten, z.B. im Kassenbereich, an Süßigkeiten- und
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Langer Weg zur rauchfreien Universität

Asche und Kippen im Flur der UdK

Die Berliner Universität der Künste (UdK) ist per Gesetz rauchfrei. Dass das in der Wirklichkeit nicht zutraf, bewies eine Beschwerde, die uns Ende des letzten Jahres erreichte:

Ich studiere seit Oktober 2017 an der UdK Bildende Kunst. Jeden Tag rauchen Studierende und auch Lehrende in den Ateliers und in den Gängen. Es steht in einem Gang sogar ein Standascher. Ich habe mich mehrmals dafür engagiert, dass das Rauchen ein Ende findet und mit den Verantwortlichen (mit der Betriebsärztin, der Frauenbeauftragten, der Enthinderungsbeaufrtragten, der Dekanin sowie ihrer Assistentin und Lehrenden) gesprochen. Allerdings ist das Problem bekannt und der Wille zur Veränderung nicht vorhanden. Im Ergebnis ist das Rauchen noch immer sehr verbreitet in fast allen Räumen der Uni. Ich habe mich nun entschieden

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Tabakwerbeverbot JETZT - Schreiben an alle MdB

Tabakwerbeverbot endlich von der Leine lassen

(Anrede),

nach beinahe 15 Jahren Zögern, Zaudern und unberechtigter Bedenken wird es ab dem 10. Dezember Zeit für Deutschland, das Tabakwerbeverbot endlich zu vollziehen.

Es sollte nach Ansicht von Pro Rauchfrei e.V. mindestens umfassen:

  • ein komplettes Verbot von Tabak-Außenwerbung, inklusive der Außenbereiche von Verkaufsstätten
  • ein komplettes Verbot von Tabak-Kinowerbung
  • die komplette Entfernung von Tabakautomaten im öffentlichen Raum
  • Ein Verbot von Sponsoring, sei es von Parteitagen, Konzerten oder sonstigen Veranstaltungen
  • Werbung an Monitoren in Verkaufsräumen, die sich besonders an Kinder und Jugendliche richten, z.B. im
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Tabak in Fachgeschäften und Werbeverbot: Brief an die Jusos Rostock

Liebe Rostocker Jusos,

Sie fordern eine neue Drogenpolitik: Unter anderem soll Tabak, gemeinsam mit hochprozentigem Alkohol und Cannabis, nur mehr in speziellen Läden verkauft werden. Außerdem wollen Sie, dass das Tabakwerbeverbot endlich kommt.

Das sind zwei wichtige und richtige Schritte in der Tabakprävention.

Auch wir fordern schon lange für Tabakwaren einen Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften, zu denen nur Erwachsene Zutritt haben sollen. Alle anderen Verkaufsstellen, inklusive Tabakautomaten auf der Straße, sollen nicht weiterbestehen.

Schild für Fachgeschäft Tabak: Zutritt nur für Erwachsene

Damit und mit dem Tabakwerbeverbot wären alle Probleme durch Verdecken der Warnbilder im Verkauf, aggressive Werbung, u.a. mit Monitoren in Geschäften (oft sogar in Süßigkeitenregalen) und Tankstellen

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Wie man mit Sympathieträgern Produkte mit schlechtem Image bewirbt

Kevin Kühnert raucht.

Kevin Kühnert raucht Pall Mall.
Na, und? Ist das nicht seine Sache?
Im Prinzip, ja – das Rauchen ist seine private Eintrittskarte zum Tod.
Tabakkumpel - zwei HändeEinige Zeitungen finden aber wohl, dass Kühnerts Zigarettenkonsum eine wertvolle Beigabe für Interviews und Berichte über ihn sind. Vielleicht wollen sie einen neuen Helmut Schmidt – einen frischen Werbeträger für das Rauchen und für eine Zigarettenmarke. Im Unterschied zum verstorbenen Ex-Kanzler raucht Kühnert allerdings nicht überall, sondern nur während seiner Rauchpausen.

Stellt sich also die Frage, ob ein Interview mit beispielsweise dem schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ), der zahlreiche Tageszeitungen betreibt, so nebensächlich ist, dass es in einer Raucherpause stattfinden muss. Wie am 8. November, als Kühnert

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Freie Fahrt für das Tabakwerbeverbot

17.10.2018  Bricht endlich der Widerstand der Union gegen ein Tabakwerbeverbot? Pro Rauchfrei wendet sich an den neuen Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus.

Schon 2005 hätten in Deutschland nach dem WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) weitreichende Tabakwerbeverbote in Kraft treten sollen; das Papier war unterzeichnet und vom Bundestag ratifiziert worden. Das hinderte allerdings den damaligen Verbraucherschutzminister Horst Seehofer nicht daran, für die Bundesrepublik vor den EUGH zu ziehen, um gegen das Tabakwerbeverbot zu klagen, ohne Erfolg.

Seitdem wiederholen Pro Rauchfrei und andere Organisationen aus dem Nichtraucherschutz- und Gesundheitsbereich immer wieder, dass ein umfassendes Verbot endlich kommen müsse, wie beispielsweise in unserem Artikel von 2006:

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Was lange währt, wird endlich gut: Rauchfreie Allianz Arena

4.8.2018  Die gute Nachricht für die Bundesliga-Saison 2018/19: Eins der größten Fußballstadien in Deutschland wird rauchfrei: die Allianz Arena.

Laut Mitteilung des FC Bayern vom 3. August gilt ab sofort Rauchverbot ab Blockzugang auf den Rängen, und zwar sowohl für sämtliche Tabakwaren inkl. Tabakerhitzer als auch für E-Zigaretten. Weiterhin geraucht werden kann in den ausgewiesenen Räumlichkeiten und auf den dafür vorgesehenen Flächen der Ebenen 4 und 5, auf der Esplanade und den 6 gute Gründe für ein Rauchverbot im StadionPromenaden.

Ein großer Erfolg für den Nichtraucherschutz und ein gutes Signal für andere Stadien in Deutschland,

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Tabakprodukte raus aus Supermärkten und weg von der Straße

05.07.2018  Niemand sieht die kombinierten Bildwarnhinweise ("Schockbilder") auf den Verpackungen von Tabakprodukten gern. Wir auch nicht. Warum will Pro Rauchfrei trotzdem durchsetzen, dass auch Tabakautomaten in Supermärkten, ebenso wie die auf der Straße, mit diesen Warnhinweisen ausgestattet werden müssen?

Wir arbeiten letztlich darauf hin, dass Tabakprodukte nicht mehr im öffentlichen Raum, sondern nur noch in lizenzierten Fachgeschäften angeboten werden, wie z.B. in unserem Beitrag Tabakprodukte aus der Öffentlichkeit ins Private nehmen nachzulesen ist. Denn der eigentliche Skandal sind nicht die verstörenden Bilder von Gesundheitsschäden, die das Rauchen verursacht, sondern die Tatsache, dass

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Minderjährige vor Tabakrauch schützen, das will doch jeder ???

18.06.2018  Die Forderung nach einem Rauchverbot im Auto ist gerade zum wiederholten Mal Thema in der öffentlichen Diskussion. "Nicht mit Kleinigkeiten abgeben", wird im Mindener Tagblatt in einem recht ausführlichen Leserbrief geraten. Das sei doch wirklich unwichtig. - Wie gut kennen wir diese Art der Argumentation. Für den Schutz von Minderjährigen sind alle, ABER...

PR-Flyer "Rauchverbot im Auto im Beisein von Kindern und Schwangeren" ansehen

Das Lippenbekenntnis:

Unsere Kinder sollten natürlich vor Schäden durch Tabak geschützt werden

Wo soll man sie schützen?

Mit Herz und Verstand für den Nichtraucherschutz

Zum Weltnichtrauchertag 2018 am 31. Mai informiert Pro Rauchfrei über seine Arbeit am Beispiel von sechs Problemfeldern im Nichtraucherschutz

26.5.2018  Wie jedes Jahr vor dem Weltnichtrauchertag wird auch dieser Tage wieder häufig an Raucher appelliert, ihre Sucht aufzugeben. Abgesehen von den eigenen Vorteilen bedeutet jeder Raucher weniger für die Nichtraucher in seiner Umgebung sowie für die Umwelt einen echten Gewinn. Doch der Staat engagiert sich sowohl in der Tabakentwöhnung wie auch im Nichtraucherschutz nur halbherzig. Ein echter, wirksamer Nichtraucherschutz sollte bundesweit einheitlich sein, sich weiterentwickeln und für alle und überall greifen, gerade auch für die Kinder. Unsere Broschüre befasst sich mit den Themen Rauchen in der Gastronomie, Tabakwerbung und Tabakautomaten, Passivrauchen von Kindern, Rauchen im Auto, in Filmen und im Wohnbereich. Mit

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Wo kommt all der Feinstaub her?

"Wo kommt bloß all der Feinstaub her?" fragten sich die Stuttgarter Nachrichten und begleiteten Dekra-Mitarbeiter bei deren Messungen an verschiedenen Orten in Stuttgart. Von der berüchtigten Kreuzung am Neckartor bis hin zum Raucherraum im Dekra-Gebäude. Wir veranschaulichen die Ergebnisse in einem Diagramm.


Der Link zum Zeitungsartikel der Stuttgarter Nachrichten

Tabaklobbyist als Fraktionsvorsitzender!

23.04.2018   Offener Brief von Pro Rauchfrei an die MdB von CDU/CSU und zur Kenntnis an die Abgeordneten der anderen Bundestagsparteien.

Steht ein Vorsitzender der Unionsfraktion über den parlamentarischen Regeln?

Das fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, spätestens seit Unionsfraktionsvorsitzender Volker Kauder im Sommer 2017 das vom Kabinett vorgeschlagene Tabakwerbeverbot im Bundestag kurzerhand von der Tagesordnung nahm und so dessen Lesung verhinderte. Es bestünden noch "Bedenken einiger Abgeordneter", ließ er verlauten.

Nun sind Lesungen gerade dazu da, dass dort Bedenken formuliert und ausgeräumt werden, oder? Der wahre Grund für Herrn Kauders diktatorische Handlung war wohl seine Angst, das Tabakwerbeverbot könnte vom Parlament angenommen werden und er selbst seinen Lobbystatus für die Tabakindustrie mit allen persönlichen

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Brennpunkt Shishabars

Gefährliche Orte für junge Gäste

Vektorgrafik Wasserpfeife6.2.2018  Dass Minderjährige entgegen dem Jugendschutz zu häufig Zutritt zu Orten bekommen, an denen sie nicht sein dürften, weiß man. Es ist auch bekannt, dass Shisha-Rauchen ein Trend gerade bei jüngeren Leuten ist, teils leider auch bei Nichtrauchern. Wie tödlich Kohlenmonoxid sein kann, wird gerade wieder durch den tragischen Tod einer Familie in Esslingen ins Bewusstsein gerufen, der vermutlich auf eine Undichtigkeit in einer Gastherme zurückzuführen ist.
Durch Kohlenmonoxid- (CO-) Vergiftungen in Shishabars (bzw. -lounges oder -cafés) ist zwar anscheinend noch niemand zu Tode gekommen, aber Lebensgefahr bestand in nicht wenigen Fällen bereits. Allein das Uniklinikum

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Frohe Weihnachten 2017

Fröhliche, friedliche Weihnachten und ein erfolgreiches, rauchfreies Jahr 2018

wünschen wir allen unseren Mitgliedern, Unterstützern, Freunden, Facebook-Fans und Seitenbesuchern!

Tabak aus der Öffentlichkeit ins Private nehmen

20.11.2017   Der einzige Weg, Kinder gleichzeitig vor der lebenslangen Abhängigkeit durch Tabaksucht und vor dem Anblick der abschreckenden Bildwarnhinweise auf Tabakverpackungen zu schützen, besteht darin, Tabakwaren nur in Fachgeschäften abzugeben und den Zutritt auf Erwachsene zu beschränken. Diese Forderung stellt Pro Rauchfrei schon lange, z.B. in seinem Positionspapier.

In einem Artikel der Sächsischen Zeitung von heute wird die Frage aufgeworfen, ob der Anblick der Warnbilder, hauptsächlich vor Supermarktkassen, Warnbild: Wenn Sie rauchen, schaden Sie ihren Kindern, ihren Freunden, ihrer FamilieKinder nicht zu sehr

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Wenn ich mich in Amerika aufhalte, dann bin ich frei

Liebe Mitstreiter,

Herr Ermer bat mich, für Euch einen Erfahrungsbericht aus Amerika zu schreiben. Ich komme diesem Wunsch gerne nach und erzähle Euch von meinen Erfahrungen aus Amerika.
Ich habe immer Interesse an Amerika gehabt und bin im Sommer 2013 zum erstenmal in ein Flugzeug nach Amerika gestiegen, um dort zwei Wochen bei meiner Gastfamilie in Minneapolis zu verbringen, welche ich zum erstenmal traf.
Die Menschen in Amerika sind wunderbar. Das spürt man schon, wenn man am Terminal am deutschen Flughafen sitzt und dort von Amerikanern umgeben ist.
Ich landete zunächst am Flughafen in Chicago, um dann nach einer Wartezeit nach St. Paul/Minneapolis umzusteigen. Was als erstes auffällt, wenn man zum ersten Mal in Amerika ist, das ist die ungeheure Zivilisiertheit, Höflichkeit und Sauberkeit dort.
Meine Gastfamilie hat sich als echter

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Mehr Nichtraucherschutz für alle - aber wie?

05.11.2017   Praktische Hilfen für Betroffene und mehr Nichtraucherschutz für alle zu erreichen, das hatten wir uns für die Jahreshauptversammlung 2017 in Heidelberg vorgenommen. In Deutschland, einer der Nichtraucherhöllen Europas, ein nicht immer leichtes Unterfangen, auch wenn man seit einigen Monaten Verbandsklagebefugnis errungen hat. 21 Mitglieder, ein Gast und ein Gastredner nahmen an der Veranstaltung am 21. Oktober teil.

Bild von der Jahreshauptversammlung von Pro Rauchfrei 2017 in HeidelbergNach dem Vorabendtreff in einer hervorragenden Pizzeria im Stadtteil Kirchheim, wo Gelegenheit für alte und neue Mitglieder und Gäste war, sich kennenzulernen oder das Wiedersehen zu feiern, gab es auf dem Heimweg mit der

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Nichtraucherschutz in den Wahlprogrammen der Parteien

01.09.2017  Welche Aussagen zum Nichtraucherschutz und zur Tabakregulierung finden sich in den aktuellen Wahlprogrammen von

  • CDU/CSU
  • SPD
  • Die Linke
  • FDP
  • AfD 
  • Bündnis90/Die Grünen
  • Freie Wähler 
  • Die Piraten
  • ÖDP
  • Tierschutzpartei
  • Die Partei
  • Die Republikaner
  • Deutsche Mitte
  • Bündnis Grundeinkommen?

Pro Rauchfrei hat nachgesehen. Wir fanden bei den Großen sehr viele "X" - sprich: nix. Bei einigen wenigen kleineren wurden wir fündig. Hier geht's zu unserer Tabelle mit Zitaten aus den Wahlprogrammen

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Erfolg steht noch auf tönernen Füßen

05.08.2017  Der SWR führte ein Interview mit unserer Landesleiterin für Baden-Württemberg, Elke, zum 10-jährigen Bestehen des Landesnichtraucherschutzgesetzes im Ländle.

"Die angekündigten Kontrollverstärkungen durch die Ordnungsämter finden praktisch nicht statt."

 

 

Pro Rauchfrei empfiehlt Sachsen-Anhalt: konsequent regeln und kontrollieren

18.07.2017  Die Folgekosten durchs Rauchen steigen in Sachsen-Anhalt drastisch; die Zahl rauchender Schwangerer hat sich deutlich erhöht und über 36 Prozent der Jugendlichen rauchen. Das Land gibt nun ein Konzept in Auftrag, das einen verbesserten Nichtraucherschutz bezweckt. Jedoch hat der Landtag klargestellt, dass es keine zusätzlichen finanziellen Mittel und keine geetzlichen Änderungen geben soll. Kann so das Konzept erfolgreich sein?

Pro Rauchfrei schreibt ans Ministerium für Arbeit und Integration (das auch für Gesundheit zuständig ist), an die Landesstelle für Suchtfragen und den Stadtsprecher von Halle an der Saale, der von der Mitteldeutschen Zeitung interviewt worden war:


Betreff: Neues Konzept gegen das Rauchen

Alter Rauch statt frischem Wind

11.7.2017  Offener Brief an die Landtagsabgeordneten der AfD-Fraktion in Landtag NRW, die mit einer Gesetzesvorlage das alte NiSchG mit weitgehenden Ausnahmeregelungen wieder in NRW einführen wollen. Am 13.7. steht der Antrag auf der Tagesordnung des Landtags.

Dazu unsere Pressemeldung "Pro Rauchfrei verurteilt Gesetzesvorlage der AfD"


Sehr geehrte Abgeordnete der AfD-Landtagsfraktion in NRW,
sehr geehrter Herr Pretzell,

die AfD sieht sich als die neue konservative Kraft in der politischen Landschaft. Konservativ heißt: das Gute bewahren wollen, positive Errungenschaften wiederherstellen und für die Nachwelt erhalten wollen.

Nun gehört zu Ihren ersten Gesetzesanträgen im Nordrhein-Westfälischen Landtag ein Antrag, den bestehenden

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Erste Abmahnungen von Pro Rauchfrei

23.05.2017  Pro Rauchfrei ist klageberechtigter Verbraucherschutzverband Nichtrauchen, siehe unsere Pressemeldung und hat seine Arbeit aufgenommen.

Pro Rauchfrei e.V. hat erstmalig seine Verbandsklagerechte in Anspruch genommen: Nach umfangreichen Ermittlungen wurden zwei Shisha-Bars in Bayern abgemahnt, weil dort in den Shishas verbotenerweise Tabak statt zulässigerweise Ersatzstoffe verwendet werden.

Mit Beschluss vom 16.05.2017 hat das Landgericht Regensburg auf Antrag von Pro Rauchfrei einem Betreiber das Rauchen in der Bar sowie das Werben auf Facebook unter Androhung von Ordnungsgeld oder Ordnungshaft untersagt, nachdem keine Unterlassungserklärung

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Argumente für ein Tabakwerbeverbot

21.05.2017  Sehr geehrte Abgeordnete des Bundestags, liebe Besucher unserer Homepage,

nachfolgend finden Sie Gründe, die zwingend für ein Tabakwerbeverbot sprechen. In einem Schreiben an alle Unions-MdB, zur Kenntnis auch an die Abgeordneten der anderen Parteien geschickt, verweisen wir auf diese Begründung. Sie soll denen, die in der Frage Tabakwerbeverbot noch unentschieden sind, Argumentationshilfen geben. Lesen Sie auch unsere Pressemeldung: CDU/CSU ohne Tabakwerbeverbot für Pro Rauchfrei nicht wählbar...

Stille Streichung

Die Ankündigung einer Lockerung des Rauchverbots in NRW ist aus dem Wahlprogramm der CDU gestrichen worden. Die Mitglieder wollten es so. Doch bekanntgegeben wurde das augenscheinlich nicht offiziell. Wir haben uns deshalb mit der Parteispitze nochmals in Verbindung gesetzt.

18.04.2017 Die CDU in Nordrhein-Westfalen strich auf ihrem Landesparteitag am 1. April den Passus über die geplante Lockerung des nordrhein-westfälischen Nichtraucherschutzes in der Gastronomie (unser Artikel dazu mit unserem Schreiben an die MdL von CDU und FDP). In einem persönlichen Brief unterrichtet uns der Landesvorsitzende Armin Laschet davon: "Die Basis der CDU Nordrhein-Westfalen hat klar

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Größere Anstrengungen gegen die Tabakepidemie notwendig

Zahlen zum Tabakkonsum weltweit und in Deutschland

09.04.2017  Vor einigen Tagen wurde eine systematische Analyse der sog. Global Burden of Disease Study 2015 veröffentlicht. Der Volltext ist verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(17)30819-X. Ausgewertet wurden 2818 Datenquellen, die Ergebnisse zum Raucheranteil für 195 Länder und nach Geschlecht, Altersgruppe sowie  Jahr zwischen 1990 und 2015 lieferten. Die angegebenen Werte sind Durchschnittswerte aus allen Ergebnissen.

Weltweit raucht derzeit etwa eine Milliarde Menschen. Zwar hat der Raucheranteil der Weltbevölkerung abgenommen, aufgrund des Bevölkerungswachstums aber ergibt sich trotzdem eine Steigerung der absoluten Raucherzahlen um

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Pro Rauchfrei tritt für Beibehaltung des strikten Nichtraucherschutzes in NRW ein

"Seien Sie vielmehr stolz, dass Nordrhein-Westfalen seit vier Jahren zu den Vorreitern innerhalb der deutschen Bundesländer gehört"

29.03.2017  Im Wahlprogramm der nordrhein-westfälischen CDU findet sich die Forderung, das Nichtraucherschutzgesetz des Bundeslandes wieder lockern zu wollen. Inzwischen hat man davon Abstand genommen: Die Antragskommission wird dem Landesparteitag am 1. April die Streichung des Passus vorschlagen. Pro Rauchfrei hat den NRW-Landtagsabgeordneten und Wahlkandidaten folgende E-Mail geschrieben, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen:

Warum ich als begeisterter FC-Bayern-Fan seit fünf Jahren nicht mehr in der Allianz Arena war

Ein Mitglied von Pro Rauchfrei erzählt

Der FC Bayern vergrault seine Nichtraucherfans10.03.2017  Seit 20 Jahren bin ich nun Mitglied beim FC Bayern München und Jahreskarten­besitzerin (Stehplatz FC-Bayern-Fanblock in der Südkurve). Außerdem bin ich seit Jahren Mitglied von Pro Rauchfrei.

Bis vor wenigen Jahren habe ich mir auch noch regelmäßig Spiele des FC Bayern München im Stadion angeschaut. Aber aus diesem Vergnügen wurde im Laufe der letzten Jahre immer mehr eine Tortur.

Nicht wegen des FC Bayern, der spielt schönen und erfolgreichen Fußball, sondern wegen der immer größer werdenden Anzahl an rauchenden Zuschauern. Nicht

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In Bayern und NRW: Rauchen nur unterm Himmelszelt

01.03.2017: → Rauchen nur unterm Himmelszelt – diesen Titel trug ein Artikel von Pro Rauchfrei über einen verrauchten Zeltvorbau eines Cafés im Kreis Gütersloh, NRW. Dieser musste aufgrund unserer Beschwerde in einen offenen Pavillon zurückgebaut werden. Nicht der einzige Fall von unerlaubten Raucherräumen.

Hier einige Beispiele aus unserer Verbraucherschutzarbeit, die zeigen, dass wir hartnäckig bleiben, wenn die Behörden nichts tun oder das Gesetz nicht richtig auslegen.

Imbiss in Düsseldorf, NRW, Februar 2017: Die Imbissbude hatte ihre Außenterrasse in einen Raucherraum umgewandelt. In dem komplett mit Plastik verkleideten Raum ohne Öffnungen wurde

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Behörden stoppen Tabaklobby-Tricks

Nun ist es amtlich: Heute, am 30.1.2017, erhielt Pro Rauchfrei auf Anfrage die Bestätigung der Nachricht, die in der Presse schon vorab angekündigt worden war. Die gesetzlich vorgeschriebenen bildlichen Warn­hinweise auf den Packungen von Tabak­produkten dürfen am Ver­kaufs­ort nicht verdeckt werden. Das betrifft nicht nur die Regale in Tabakläden, sondern auch Automaten auf der Straße und an der Supermarktkasse.

Egal wo - die bildlichen Warnhinweise auf Tabak­produkten müssen am Verkaufsort immer sichtbar sein

Bund und Länder bewerten konsequent das systematische und gewollte Verdecken von Warn­hinweisen als einen Verstoß gegen § 11 Abs. 1 Nr. 4 TabakerzV.

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Rauchfrei ausgehen können ist immer noch Glückssache in Deutschland

Rauchfrei ausgehen ist immer noch Glückssache in Deutschland

Zehn Jahre Nichtraucherschutzgesetze und weiterhin zu viel Tabakrauch

6.1.2017: Vor zehn Jahren sind die Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland verabschiedet worden und haben Verkehrsmittel, öffentliche Gebäude, Sport-, Freizeit- und Kulturstätten, Gesundheitseinrichtungen, Schulen und deren Gelände sowie die Gastronomie ganz oder zum Teil rauchfrei gemacht. 

Kontrovers im Presse-Echo werden allerdings nur die Rauchverbote in der Gastronomie behandelt, die eher streng oder lasch ausfallen, je nach Bundesland.  Zu diesem Anlass

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Tabakautomaten weg aus rauchfreien Bahnhöfen!

Das ständig präsente Angebot an Tabakwaren fördert Verstöße gegen die Rauchverbote

Rauchfrei sollen die Bahnhöfe sein, und auf oberirdischen Bahnsteigen soll nur in gekennzeichneten Bereichen geraucht werden. Ersteres legt das Bundesnichtraucherschutzgesetz fest, Letzteres die Deutsche Bahn bzw. S-Bahnen mittels ihres Hausrechts.

Warum funktioniert das jedoch so wenig? Sicher, fehlende Kontrollen, rauchendes Bahn-Personal, widerspenstige Raucher gehören zu den Ursachen. Aber liegt es nicht auch an der allzu engen Verbindung zwischen Bahn(höfen) und Tabakautomaten? Allein der Anblick eines solchen Automaten löst bei den meisten Rauchern einen Rauchimpuls aus. Also, schnell eine neue Packung Zigaretten gekauft und dann – Rauchverbot! Da passt etwas nicht zusammen. Und so mancher Raucher ist sich daher sicher, dass die Bahn es mit den Rauchverboten

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S-Bahn Berlin GmbH kontrolliert Rauchverbot nicht besser

Starke Ankündigung, schwache Umsetzung: Berlins S-Bahnhöfe sind verraucht wie eh und je

11.11.2016  Im Frühjahr 2016 verkündete die S-Bahn Berlin GmbH in ihrer → Pressemeldung "S-Bahn Berlin forciert Nichtraucherschutz auf Bahnhöfen", es solle die Einhaltung des Rauchverbotes künftig kontrolliert werden.

Was hat sich seitdem geändert? Nichts. Es ist praktisch nicht möglich einen (zumindest gut frequentierten) oberirdischen Bahnsteig der S-Bahn zu betreten, ohne an irgend einer Stelle jemanden rauchen zu sehen bzw. zu riechen. Würden tatsächlich Kontrollen erfolgen und Vertragsstrafen eingefordert werden, so wäre diese unsägliche Situation nicht gang und gäbe.

Auf dem Bild sieht man eine junge Frau direkt am Abfertigungshäuschen rauchen. Dem Mitarbeiter der

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Höchste Zeit für das Tabakwerbeverbot!

Tabakwerbeverbot jetzt beschließen!

Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finden es 65 Prozent der Befragten nicht gut, dass Tabakwerbung in Deutschland erlaubt ist, und glauben 62 Prozent der Befragten, dass eine weitere Einschränkung der Tabakwerbung Kinder und Jugendliche am besten vom Rauchen abhalten kann. → Quelle

Nichtraucherschutz im Dunstkreis willfähriger Politiker

Pro Rauchfrei Hauptversammlung 2016 in Dresden

Pro Rauchfrei Hauptversammlung 2016 - im Seminarraum02.11.2016  Wie agieren wir zukünftig, wenn sich willfährige Politiker immer wieder in den Dunstkreis der Tabaklobby begeben und deren Interessen vertreten? Das fragten sich 19 Teilnehmer der 12. Jahreshauptversammlung von Pro Rauchfrei am 22. Oktober in Dresden. Getagt wurde im Nichtraucher Hotel Privat.

Zunächst war der Vormittag den Berichten von Vorstand und Landesleitern über ihre Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr gewidmet. Sehr nachgefragt waren wie immer unser Beschwerdeformular, im überwiegenden Teil zu Verstößen in Gaststätten (die meisten Fälle gab es in Niedersachsen und Baden-Württemberg),

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Ein Sieg für Rücksichtslosigkeit und Renitenz

29.09.2016  Das Landgericht Düsseldorf hat am 28. September die Klage der Vermieterin gegen ihren rauchenden Mieter Friedhelm Adolfs abgewiesen. Eine Überraschung war das wahrlich nicht. So hat also eine grotesk aufgebauschte Prozessfolge mit Versäumnissen von Richterseite, aufgehobenen Gerichtsurteilen und einer höchst parteiischen Berichterstattung vieler Medien ihren unrühmlichen Abschluss gefunden.
 
Schon in einem frühen Stadium des Mietstreits ums Rauchen war ein Sturm der Entrüstung losgebrochen. Eine Vermieterin wollte tatsächlich einem uneinsichtigen, Abmahnungen ignorierenden älteren Raucher fristlos kündigen. Es ist wohl gottgegeben,
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Die anrüchigen Tabak-Profite der Stadt Dortmund auf der InterTabac

Anrüchige Tabak-Profite bei der InterTabac Dortmund10.09.2016  Vom 16. bis 18. September 2016 soll in Dortmund die weltweit größte Tabakmesse Inter­Tabac stattfinden. Veranstalter dieser Messe ist eine 100-prozentige Tochter­firma der Stadt Dortmund, die Westfalenhallen Dortmund GmbH.

Statt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung beizutragen und wirksame Maßnahmen zur Tabakprävention zu ergreifen generiert die Stadt Dortmund Einnahmen aus einer Veranstaltung, die das Rauchen in Szene setzt und damit den Tabakkonsum fördert. Tausende Besucher werden über die neuesten Mittel und Wege informiert, wie man deren Interesse für Tabakprodukte gewinnt und sie nachhaltig zum Kauf dieser animiert.

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Immer mehr Länder entscheiden sich für Einheitspackungen

03.06.2016  Tabakwaren in einheitlichen Schachteln anzubieten, Plain Packaging genannt, ist eine weitergehende Möglichkeit, das Rauchen für junge Leute unattraktiver zu machen. FCA, ein Zusammenschluss vieler Nichtregierungsorganisationen zur Förderung von FCTC (Framework Convention on Tobacco Control), hat dazu 2016 eine Karte veröffentlicht. Neu hinzugekommen (noch nicht auf der Weltkarte) ist Gambia, dessen Gesundheitsminister Ende August dieses Jahres die Einführung von plain packages angekündigt hat. 

Einheitsverpackungen sind alle in der gleichen Farbe gehalten. Laut den Ergebnissen von Umfragen einer Marktforschungsagentur im Auftrag der australischen Regierung ist dies „Pantone 448 C“ bzw. „Opaque Couché“, ein recht biologisch anmutendes Braun. Die Studienteilnehmer, darunter auch 1.000 Raucher, hatten sie mit Dreck,

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Und die Bilder wirken doch

Bildliche Warnhinweise auf Tabakpackungen - heilsame Schocks

Liebe Raucher, je nach Temperament schäumt Ihr vor Wut oder ärgert Euch darüber mehr oder weniger lautstark und beschwert Euch über Bevormundung: Die Rede ist von den neuen Warnbildern, gemeinhin „Schockbilder“ oder „Ekelbilder“ genannt, auf Verpackungen von Tabakwaren.

Aber könnt Ihr einmal ein kleines bisschen über die eigene Zigarettenspitze hinausschauen? Dann versteht Ihr nämlich, dass diese Bilder vor allem für junge Menschen gedacht sind, die sich noch entscheiden können, ob sie mit dem Rauchen anfangen oder nicht. Wer anfängt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine lebenslange

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Werbung für die Freiheit und das Leben

14 Tage unter Palmen - oder 6 Monate rauchen

Anti-Tabak-Plakat von Pro Rauchfrei

16.07.2016 Pro Rauchfrei hat eine Serie neuer Plakate – und eins kommt gerade in München zum Einsatz. Es hängt im Umfeld einer Schule statt Tabakwerbung, die dort nicht hingehörte. Unsere Werbung für Freiheit und Genuss ist noch bis zum 1. August zu sehen.

Unsere Aussage „Du entscheidest“ bezieht sich auf den Tabakwerbeslogan „You decide“. Dieser Spruch zeigt sehr gut den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Wer durch die Lifestyle-Werbung der Tabaklobby verführt wurde, ist nicht mehr frei in seiner Entscheidung. Nikotin in Verbindung mit weiteren suchtfördernden Zusatzstoffen im Tabak macht abhängig

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Tricksereien beim Nichtraucherschutz lohnen nicht

Wirtin muss Buße zahlen

Pro Rauchfrei Großplakat für den Volksentscheid in Bayern 2010

07.07.2016 Vermeintlich ein Raucherparadies schuf eine Wirtin eines recht unauffälligen Lokals im Münchner Süden. Zufällige Passanten  wurden durch das Schild „Geschlossene Gesellschaft“ am Fenster vom Eintreten abgehalten. Dieses Schild hing dort Tag und Nacht.

Für den Fall von Kontrollen war es so eingerichtet, dass immer jemand „Geburtstag“ feierte – inklusive Gästeliste. Dieser Trick war aber irgendwann überstrapaziert und flog auf. Drei Bußgelder hatten sich schon angesammelt, die Wirtin hatte dagegen Widerspruch eingelegt und

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Rauchen nur unterm Himmelszelt

Pro Rauchfrei macht Gaststätte in NRW rauchfrei

21.06.2016: Ein Café-Restaurant in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) betrieb als Erweiterung der Gasträume ein vollständig geschlossenes Zelt und Ehemaliges Raucherzelt vor Gaststätte ließ darin rauchen. Ein Mitglied von Pro Rauchfrei sah dies und machte uns darauf aufmerksam.  Zu diesem Verstoß gegen das Rauchverbot laut nordrhein-westfälischem Nichtraucherschutzgesetz   reichten wir Beschwerde beim zuständigen Ordnungsamt ein. Ergebnis: Das Zelt musste in einen Pavillon mit allseits offenen Wänden zurückgebaut werden, sodass es im Sinne des Gesetzes keinen umschlossenen Raum mehr darstellt. 

Manchen Wirten in NRW scheint die

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