Pressemeldungen

Pro Rauchfrei verhindert "Ratinger Rauchermeile"

Bauamt droht mit Abrissverfügung für illegale Raucherbauten

Das von der CDU durch geplante Änderungen des Bebauungsplans unterstütze Vorhaben mancher Gaststättenbetreiber im Ortsbereich Lintorf, durch bereits errichtete illegale Raucheranbauten eine Art "Rauchermeile" aufzubauen, machte Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei vorerst zunichte. Die Kommunalaufsicht überwacht nun das Handeln der Stadt.

Weil einige Wirte jammerten und bereits Anbauten für Raucher errichten, wollte die CDU das Nichtrauchergesetz mit baurechtlichen Genehmigungen austricksen. Feste Anbauten, ähnlich einem Wintergarten, sollten den Rauchern Unterschlupf bieten und die Kneipen wieder zu Raucherhöhlen machen, unabhängig von der Tatsache, dass die Einrichtung von Rauchernebenräumen nicht zulässig ist.

Durch Zeitungsberichte* aufmerksam geworden, hat das Referat für Verbraucherschutz (Rfv) von Pro Rauchfrei bei der Kommunalaufsicht des Kreises Mettmann um eine kommunalaufsichtsrechtliche Bewertung der angestrebten Änderung des Bebauungsplans L13 a in der Ortsmitte im Stadtteil Lintorf gebeten, da dieses Vorhaben als nicht zulässig angesehen wurde.

Die Kommunalaufsicht leitete eine Untersuchung ein und forderte einen Bericht des Ratinger Bürgermeisters Klaus Konrad Pesch an. Dieser jedoch redete die Angelegenheit klein und erklärte, die Anbauten seien nur zur Erweiterung von Ladengeschäften bestimmt und stünden in keinerlei Zusammenhang mit einer Umgehung des Nichtraucherschutzgesetzes.

Ungeachtet dessen hat jedoch die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Ratingen die Eingabe von Pro Rauchfrei zum Anlass örtlicher Überprüfungen genommen und dabei festgestellt, dass im Bebauungsplanbereich tatsächlich einzelne Einhausungen und auch ein Freisitz errichtet wurden; allerdings ohne die erforderliche Baugenehmigung. Die Bauten seien auch materiell illegal. Vor dem Erlass der Ordnungsverfügungen, die schlimmstenfalls den Abriss der illegalen Bauten zum Gegenstand haben, wird den Gastwirten noch rechtliches Gehör gewährt werden. Die Stadt Ratingen steht in diesen Verfahren weiterhin unter Aufsicht des Kreises Mettmann, der sich über die laufenden ordnungsbehördlichen Verfahren unterrichtet halten wird, wie aus dem Schreiben an Pro Rauchfrei hervorgeht.

„Weil uns das Nichtrauchergesetz in die Quere kommt, ändern wir halt mal eben im Handstreich das Baurecht. Das jedenfalls dachten sich Wirte und CDU. Doch das ging nun gründlich schief“, kommentiert der Bundesvorsitzende von Pro Rauchfrei Siegfried Ermer dieses Vorhaben.

Wirte, die tricksen wollen, schneiden sich ins eigene Fleisch. Schließlich will eine Mehrheit Ratinger Bürger keine neuen verrauchten Anbauten, wie eine Umfrage der Westdeutschen Zeitung* ergeben hat. Und Pro Rauchfrei hilf ihnen dabei.

 
Quellen:
 
 

Pro Rauchfrei begrüßt Düsseldorfer Urteil zur Tabakrauchbelästigung durch Mieter

Raucher müssen endlich auf Nichtraucher Rücksicht nehmen

Mit dem heutigen Urteil des Landgerichts Düsseldorf wird ein neues Kapitel im Verhältnis Raucher und Nichtraucher in Mietwohnungen aufgeschlagen, meint Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei.

„Endlich hat ein Gericht dem Zwangsrauchen ein Ende gesetzt und den Mut gehabt, nicht mehr dem Störer (Raucher) sondern dem Nichtstörer (Nichtraucher) Recht zu geben“, beurteilt der Bundesvorsitzende von Pro Rauchfrei Siegfried Ermer das Urteil. 

Ganz sicher ist sich Ermer auch, dass zukünftig grundsätzlich die Belästigung durch Tabakrauch, egal ob sie übers Treppenhaus oder über den Balkon erfolgt, vor Gericht nicht länger Bestand haben kann. Pro Rauchfrei hat erst kürzlich die ersten völlig rauchfreien Miethäuser Deutschlands in Halle/Saale vorgestellt, die der Verband zusammen mit der  Wohngenossenschaft Halle-Süd konzipiert hat. 

Deutschlands erste rauchfreie Miethäuser entstehen in Halle/Saale

Am 14. Juni 2014 ist es soweit: Die Wohnungsgenossenschaft Halle-Süd e.G. (WG Halle-Süd) ist die erste Gesellschaft, die in Deutschland Miethäuser erstellt, in denen weder in der Wohnung noch auf dem Balkon oder auf dem Grundstück geraucht werden darf. Lediglich an einer abgelegenen Stelle gibt es ein „Raucherplätzchen“. Das Neubauprojekt trägt den Namen „Schwalbennest“.

Die Logos von WG Halle Süd und Pro Rauchfrei

„In unseren beiden Schwalbennestern sollen Alt und Jung zusammen wohnen, Menschen mit und ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen, Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen und Bedürfnissen, die aber eins gemeinsam haben: Sie sind Nichtraucher“, so Vorstandsvorsitzende Martina Beßler von der WG Halle-Süd.

Pro Rauchfrei und die WG Halle-Süd planen gemeinsam rauchfreie MiethäuserSeit 5 Jahren plant die Wohnungsgenossenschaft zusammen mit Deutschlands größtem Nichtraucherverband Pro Rauchfrei die organisatorische und rechtliche Umsetzung von rauchfreien Mietwohnungen.

„Mit der Wohnungsgenossenschaft Halle-Süd haben wir den idealen Partner für unser Ziel gefunden, rauchfreies Wohnen endlich im großen Stil zu realisieren. Damit zeigen wir allen kommunalen Vermietern, wie sie das wachsenden Bedürfnis nach rauchfreien Mietwohnungen einfach und effizient umsetzen können“, so Siegfried Ermer, Bundesvorsitzender von Pro Rauchfrei.

Noch vor dem ersten Spatenstich sind die Wohnungen bereits mehrfach überzeichnet, und bei Pro Rauchfrei stapeln sich die Wünsche nach rauchfreien Mietwohnungen bundesweit.

Pressekontakte
und das „Konzept für nachhaltigen Umweltschutz, modernes und gesundes Leben“ bei

Wohnungsgenossenschaft Halle-Süd e.G.
Prokuristin Susanne Rackwitz
Vogelweide 13
06130 Halle (Saale)
Tel.: 0345 44 424 97
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.wg-hs.de

Pro Rauchfrei e.V.
Dipl.-Kfm. Siegfried Ermer
Vorstandsvorsitzender
Pro Rauchfrei e.V.
Lobby der Nichtraucher
Tel. 0171/7718245
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.pro-rauchfrei.de
 

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