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Minderjährige vor Tabakrauch schützen, das will doch jeder ???

18.06.2018  Die Forderung nach einem Rauchverbot im Auto ist gerade zum wiederholten Mal Thema in der öffentlichen Diskussion. "Nicht mit Kleinigkeiten abgeben", wird im Mindener Tagblatt in einem recht ausführlichen Leserbrief geraten. Das sei doch wirklich unwichtig. - Wie gut kennen wir diese Art der Argumentation. Für den Schutz von Minderjährigen sind alle, ABER...

PR-Flyer "Rauchverbot im Auto im Beisein von Kindern und Schwangeren" ansehen

Das Lippenbekenntnis:

Unsere Kinder sollten natürlich vor Schäden durch Tabak geschützt werden

Wo soll man sie schützen?

Im Auto? Total unwichtig und schränkt Freiheit der Autofahrer ein.
An Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr? Hallo? Das ist im Freien - da darf jeder, wie er will...
Auf Spielplätzen? Was? Dann gehen die Eltern woanders hin zum Rauchen und lassen ihre Kinder allein. Geht’s noch?
In ihrem Zuhause? Nannystaat-Methoden! Knechtung des freien Bürgers.
In Freizeitparks? Wen stört denn bei so vielen Leuten so ein bisschen Rauch?
In Sportstätten, wie z.B. Stadien? Und die Fans? Die müssen auf ihr Liebstes verzichten? Da macht doch das schönste Spiel keinen Spaß mehr!
Auf Volksfesten, Jahrmärkten, beim Karneval usw.? Aber nein! Sind Papa und Mama unglücklich ohne Zigarette, leidet das Kind.
In Freibädern, mindestens am Beckenrand, im Kinderbereich und in bestimmten Bereichen von Liegewiesen? Wie bitte? Das ist im Freien! Da darf jeder, wie er will… Und überhaupt sollen die Kleinen schwimmen und nicht atmen.
In Gaststätten? Keiner braucht mit seinem Kind in eine Gaststätte zu gehen, in der geraucht wird.
In Gaststätten bei Famlienfeiern? George Orwell lässt grüßen: 1984 und so...
Auf den Pausenhöfen und vor den Eingängen vor Schulen? Sonst noch was? Dann kriegen die Nachbarn die Kippen alle in ihre sauberen Vorgärten geworfen. Das geht gar nicht.
Auf den Decks von Schiffen? Raucht wer auf einem Deck, sollen die Familien halt aufs andere Deck gehen. Ist doch ganz einfach.
Präventiv durch den Abbau von öffentlich zugänglichen Tabakautomaten? Jugendliche können da doch nicht ran. Nein, nein, nein und nochmals nein, das kann und darf nicht sein!
Präventiv durch den Verzicht auf Tabakwerbung? Horrender Eingriff in die Grundrechte. Zigaretten sind zwar letal, aber legal.
Präventiv durch den Verzicht aufs Rauchen zumindest in Vorabendserien? Peanuts! Und überhaupt haben wir noch kein Riech-TV!
Präventiv durch das Verbot von Werbeaktionen und Sponsoring bei Festivals und anderen Jugendveranstaltungen? Die Open Airs gehen doch reihenweise pleite, wenn die Geldgeber keinen Gegenwert für ihren Zaster kriegen. Außerdem: Wer nicht rauchen will, muss nicht rauchen. So einfach ist das.

 

Fazit:

Wenn nicht hätte-könnte-müsste und nicht so vieles wichtiger wäre, dann, ja dann könnten unsere Kinder vor Tabakrauch geschützt werden. Aber es geht nicht. Leider, leider...

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Mit Herz und Verstand für den Nichtraucherschutz

Zum Weltnichtrauchertag 2018 am 31. Mai informiert Pro Rauchfrei über seine Arbeit am Beispiel von sechs Problemfeldern im Nichtraucherschutz

26.5.2018  Wie jedes Jahr vor dem Weltnichtrauchertag wird auch dieser Tage wieder häufig an Raucher appelliert, ihre Sucht aufzugeben. Abgesehen von den eigenen Vorteilen bedeutet jeder Raucher weniger für die Nichtraucher in seiner Umgebung sowie für die Umwelt einen echten Gewinn. Doch der Staat engagiert sich sowohl in der Tabakentwöhnung wie auch im Nichtraucherschutz nur halbherzig. Ein echter, wirksamer Nichtraucherschutz sollte bundesweit einheitlich sein, sich weiterentwickeln und für alle und überall greifen, gerade auch für die Kinder. Unsere Broschüre befasst sich mit den Themen Rauchen in der Gastronomie, Tabakwerbung und Tabakautomaten, Passivrauchen von Kindern, Rauchen im Auto, in Filmen und im Wohnbereich. Mit Ihrer Stimme und Ihrem Engagement können Sie unsere ehrenamtliche Arbeit im eigenen Interesse unterstützen.

Mit Klick auf das Vorschaubild öffnet sich die Broschüre (Pdf, 4,1 MB)

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Wo kommt all der Feinstaub her?

"Wo kommt bloß all der Feinstaub her?" fragten sich die Stuttgarter Nachrichten und begleiteten Dekra-Mitarbeiter bei deren Messungen an verschiedenen Orten in Stuttgart. Von der berüchtigten Kreuzung am Neckartor bis hin zum Raucherraum im Dekra-Gebäude. Wir veranschaulichen die Ergebnisse in einem Diagramm.


Der Link zum Zeitungsartikel der Stuttgarter Nachrichten